Hund bellt Besuch an – 7 praktische Tipps

Hund bellt Besuch an
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Na, planst du schon, wer am nächsten Wochenende alles zu Besuch kommt? Manchen Hundebesitzern läuft da ja ein Schauer über den Rücken.

Besuch ist toll, finden auch viele Hunde. Einige freuen sich aber so sehr, dass sie minuten- oder sogar stundenlang bellen, wenn Gäste kommen.

Andere werden richtig panisch oder sehen in deinem Besuch Eindringlinge, die sie vertreiben wollen. Das Bellen haben sie aber meistens gemeinsam.

Legt sich das nicht schnell wieder, führt das auf allen Seiten zu Stress.
Daher verrate ich dir heute, warum dein Hund deinen Besuch anbellt.

7 Tipps, was du dagegen tun kannst, habe ich auch parat.

Hund bellt Besuch an – Ist das normal?

In Maßen handelt es sich dabei um normales Verhalten, ja. Es kommt auch darauf an, warum ein Hund den Besuch anbellt.

An sich ist Bellen beim Hund nichts anderes als Sprache.

Dein Hund teilt dir damit mit, dass etwas passiert. Ob ihm das gefällt oder nicht, kannst du an seinem Bellen und seiner Körpersprache erkennen.

Hund bellt zuhause
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Was sich bei vielen Hunden ans Bellen anschließt, ist Hochspringen oder das Ablecken der Hände. Kindern wird auch gern durchs ganze Gesicht geschleckt, schließlich ist es besser erreichbar als das der Erwachsenen.

Aus Sicht deines Hundes verhält er sich dabei übrigens hochgradig höflich. Das Ablecken des Gesichts kommt dem Lefzenlecken gleich, was Hunde auch untereinander tun.

Hund leckt Gesicht ab bei einem Kind
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Schon Welpen begrüßen auf diese Weise ihre Eltern. Das Belecken der elterlichen Schnauze bringt diese dazu, halbverdaute Nahrung zu erbrechen.

Klingt für uns nicht besonders lecker, aber wir wissen ja, was Bello sonst noch gern alles fressen würde…

Lecken Hunde sich gegenseitig die Schnauze, handelt es sich also um vertrautes Verhalten. Wenden sie es auf den Menschen an, ist das ebenso der Fall.

Warum reagieren Hunde so?

Warum ein Hund Besucher anbellt, hat verschiedene Gründe. Möglich ist, dass dein Hund einfach dein Verhalten kopiert.

Bevor dein Besuch kommt, bist du gestresst, putzt die Wohnung, kochst oder backst. Wenn es dann klingelt und du die Tür öffnest, begrüßt ihr euch sicherlich überschwänglich, umarmt euch, redet miteinander,…

Familie kommt zu Besuch
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Es wird plötzlich laut und voll im Flur, viele neue Gerüche, neue Stimmen – da bleiben die wenigsten Hunde völlig ruhig.

In vielen Fällen entspannen sich Hunde schnell wieder, wenn die erste Aufregung verflogen ist.

Es gibt aber auch Exemplare, die Besucher oder generell alle Fremden pausenlos anbellen, bis sie wieder gehen.

Um das richtige Training zu finden, musst du also wissen, aus welchem Grund dein Hund so extrem auf Besucher reagiert.

Dein Hund fürchtet sich vor Fremden

Hat dein Hund Angst vor deinem Besuch, kannst du das an seinem Bellen und übrigen Verhalten erkennen.

Sein Bellen klingt in diesem Fall höher als normal. Auch Winseln und Heulen tritt bei ängstlichem Bellen auf.

Zusätzlich sucht dein Hund vielleicht nach Fluchtmöglichkeiten, duckt sich oder hält sich im Hintergrund. Spätestens wenn der Besuch auf ihn zukommt, zieht er sich dann (bellend oder nicht) zurück.

Hund hat Angst und versteckt sich unter dem Tisch
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Bellen um Aufmerksamkeit

Bellt dein Hund, weil er aus deinem Besuch lieber seinen Besuch machen möchte, handelt es sich um erlerntes Verhalten.

Dein Hund weiß, dass er Aufmerksamkeit bekommt, wenn er nur lautstark danach verlangt. Sein Bellen erfolgt daher sehr schnell hintereinander.

Hund bellt im Haus
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Gleichzeitig schaut er sich zwischen deinen Gästen um, in der Hoffnung, dass jemand auf sein Verhalten anspringt.

Dein Hund ist aufgeregt

Manche Hunde freuen sich so tierisch, wenn Besuch kommt, dass sie sich kaum noch beruhigen können.

Ihr Bellen klingt dann sehr hoch und sie winseln immer wieder. Aufgeregte Hunde bewegen sich sehr hektisch, drehen sich um sich selbst, springen am Menschen hoch oder lecken seine Hände ab.

Manche rennen auch plötzlich in einen anderen Raum, nur um anschließend sofort wiederzukommen. Es ist auch möglich, dass ein sehr aufgeregter Hund etwas Urin verliert.

Übersprungshandlungen können ebenfalls auftreten.

Dein Hund zuckt vielleicht mit dem Hinterbein, steigt kurz auf einen anderen Hund oder nimmt Spielsachen oder Schuhe ins Maul. Er sucht dadurch nach einer Möglichkeit, mit seiner Aufregung umzugehen.

Golden Retriever Welpe leckt Spielzeug
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Aggressives Bellen

Auch das ist natürlich möglich. Manche Hunde finden Besuch ganz toll, andere können mit Fremden so gar nichts anfangen.

Verhält sich dein Hund Besuchern gegenüber aggressiv, bellt er tief und knurrend. Seine Muskeln sind angespannt und er macht sogar kurze Sprünge nach vorn, während er bellt.

Hund bellt aggressiv
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Dass ein Hund in dieser Situation beißt oder schnappt, ist möglich.

In diesem Video findest du beispielhafte Aufnahmen dieser und noch mehr Arten von Hundegebell.

Das Bellen der Hunde - Darstellung verschiedenen Belltypen

Laut einer Studie verstehen Frauen das Bellen ihres Hundes übrigens besser. Männer schnitten bei dem Versuch etwas schlechter ab (Quelle in englischer Sprache).

Muss ich etwas dagegen tun?

Hast du den Grund, aus dem dein Hund bellt, herausgefunden, kannst du entscheiden, ob du etwas dagegen unternehmen willst.

Handelt es sich um kurz anhaltendes Bellen aus Aufregung oder um nach Aufmerksamkeit zu haschen, dann ist häufig kein aufwendiges Training nötig.

Letztendlich entscheidest jedoch natürlich du.

Beim Bellen aus Angst oder beim aggressiven Bellen würde ich dir dringend raten, das Problem anzugehen. Dein Hund steht dabei natürlich unter Stress.

Zeige ihm, dass Besuch nichts ist, wovor man Angst haben oder sich verteidigen muss. Das entspannt euch beide.

Rechtliche Konsequenzen

Wenn dein Hund nur kurz bellt und sich schnell wieder beruhigt, musst du nichts befürchten.

Hundegebell muss mindestens 30 Minuten anhalten und regelmäßig oder zu nächtlichen Ruhezeiten auftreten, um als Ruhestörung zu gelten.

Nachbar beschwert sich
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Schlimmer wird es, wenn dein Hund nach deinem Besuch schnappt oder sogar richtig zubeißt. Das kann passieren, wenn dein Hund sich vor Fremden fürchtet und diese seine Signale falsch verstehen.

Auch bei einem Hund, der sich Besuchern gegenüber aggressiv verhält, kann nach Bellen irgendwann Beißen kommen.

Hund schnappt nach Kind
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Das verhinderst du am besten mit dem richtigen Training.

Was auf keinen Fall hilft!

Auch wenn die Trainingsmethoden unterschiedlich sind, haben sie einiges gemeinsam. Es gibt Handlungen, die einfach in keinem Fall zu weniger Bellen führen.

Das sind:

  • den Hund anschreien (auch sehr lautes, aggressives „Nein“ oder andere Kommandos in diese Richtung; der Mensch bellt mit)
  • Leckerlis geben, sobald der Hund aufhört zu bellen (führt auf Dauer zu neuem, anerzogenen Verhalten: Bellen, um eine Belohnung zu bekommen)
  • Gewalt

7 praktische Tipps, wenn dein Hund den Besuch anbellt

Du weißt, warum dein Hund bellt, und möchtest dagegen etwas tun? Dann habe ich hier 7 Tipps für dich, wie du deinen Besuch endlich wieder entspannt empfangen kannst.

Achte darauf, dass sich nicht jeder Tipp für jeden Hund eignet. Der Grund, aus dem dein Hund bellt, ist ausschlaggebend für die Wahl des Trainings.

Tipp 1: Ein sicherer Ort

Dieser Tipp eignet sich besonders für Hunde, die Besucher fürchten.

Hat dein Hund Angst vor Fremden, musst du ihm einen sicheren Rückzugsort zeigen. Diesen müssen auch deine Besucher akzeptieren.

Für das Training holst du dir idealerweise Hilfe von Nachbarn, die mehrmals täglich bei dir Klingeln. Es muss wirklich oft sein, damit dein Hund das Klingeln richtig verknüpft.

Ab jetzt gehst du nämlich mit deinem Hund jedes Mal in sein Körbchen, wenn die Klingel ertönt. Dort bekommt dein Hund Leckerlis. Bei den ersten Malen ist es gar nicht nötig, dass tatsächlich jemand dein Haus betritt.

Hund liegt im Körbchen - Französische Bulldogge
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Dein Hund soll erstmal lernen, dass potenzieller Besuch mit Leckerlis und seinem sicheren Liegeplatz verbunden ist.

Klappt das, lässt du den Besuch herein. Steht dein Hund auf, schickst du ihn zurück.

Deine Besucher sollten deinen Hund zusätzlich ignorieren.

Kennt dein Hund noch nicht, dass du ihn auf seinen Platz schickst, solltest du das zunächst ohne klingelnden Besuch üben.

Tipp 2: Dem Hund Raum geben, ihn aber nicht allein lassen

Ähnlich wie der erste Tipp, verhält sich auch der zweite:

Ängstliche Hunde sollten sich durch Besucher niemals in die Enge getrieben fühlen. Daher ist es wichtig, dass dein Besuch deinen Hund nicht verfolgt, ihn nicht ständig anspricht oder ihn streicheln möchte.

Cocker Spaniel fühlt sich in die Ecke gedrängt
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Gerade für Kinder ist das schwierig zu verstehen, aber sehr wichtig.

Ein in die Enge getriebener, panischer Hund, könnte nicht nur bellen, sondern auch schnappen. Daher sollten deine Gäste deinen Hund auch kaum beachten, wenn er nicht in seinem Körbchen liegt.

Da musst du aktiv werden. Die wenigsten Gäste halten sich nämlich länger daran. So ein Fellknäuel ist aber auch zu süß und gestreichelt wird doch jeder Hund gern, oder?

Achte aktiv darauf, dass dein Hund nicht bedrängt wird. Stelle dich, schon wenn dein Besuch dein Haus betritt, schützend zwischen ihn und deinen Hund.

Dein Hund soll merken, dass du dich um die Situation kümmerst und er sich keine Sorgen machen muss.

Was auch hilft, sind Babygitter. Auf diese Weise kannst du einzelne Räume abgrenzen. Dein Hund ist auf der einen, du und dein Besuch auf der anderen Seite.

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Dein Hund ist sicher vor den bösen Fremden und diese kommen gar nicht erst in Versuchung.

Tipp 3: Ohne Sitzen passiert gar nichts

Für sehr aufgeregte Hunde oder solche, die durch ihr Bellen Aufmerksamkeit erhaschen wollen, eignet sich dieser Tipp:

Kommt Besuch, muss dein Hund sich hinsetzen.

Hund macht Sitz
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Dadurch wird er sich automatisch beruhigen. Er kann nicht springen oder wild umherrennen, wodurch auch das Bellen langsam verebben wird.

Hat er sich beruhigt, kann dein Besuch ihn begrüßen. Steht dein Hund dabei auf oder bellt erneut, dreht der Besuch sich weg und zeigt ihm die kalte Schulter.

Arbeite dabei zu Beginn viel mit Leckerlis, aber weite die Pausen dazwischen im Verlauf des Trainings unbedingt aus.

Am Anfang wird es so laufen, dass dein Hund sich hinsetzt und langsam beruhigt. Spricht dein Besuch ihn an, steht er möglicherweise sofort wieder auf.

Bleibt er sitzen, bekommt er eine Belohnung.

Spätestens jetzt stehen und bellen die meisten Hunde wieder. Das ist am Anfang nicht schlimm. Die Dauer, die dein Hund ruhig sitzen bleiben muss, sollte aber auf jeden Fall länger werden.

Ansonsten wird er sich irgendwann einfach kurz hinsetzen, das Leckerli kassieren und anschließend so weitermachen wie bisher.

Liegen funktioniert natürlich auch. Für sehr übermütige Hunde eignet es sich vielleicht sogar besser, weil sie schneller zur Ruhe kommen.

Tipp 4: Den Hund auslasten

Ebenfalls für übermütige Hunde, die Besuch lieben, ist dieser Tipp gedacht. Ein gelangweilter, nicht ausgelasteter Hund sieht in Besuchern natürlich großes Potenzial.

Endlich passiert etwas, neue Spielkameraden kommen!

Um etwas mehr Ruhe hereinzubringen, kannst du deinen Hund vorher gezielt müde machen. Das klappt natürlich nur, wenn zeitlich alles passt und der Besuch sich vorher ankündigt.

Aber wenn ihr gerade ausgelassen getobt habt, wird dein Hund deinen Besuch sicherlich ruhiger empfangen.

Drentse Patrijshond rennt über die Wiese
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Tipp 5: Begrüßung im Freien

Für sehr ängstliche oder aggressive Tiere ist es möglicherweise sinnvoll, wenn du Besuch draußen empfängst.

Arbeite dabei jedoch unbedingt mit einem Maulkorb, damit nichts passieren kann.

Draußen hat dein Hund mehr Möglichkeiten, sich zurückzuziehen. Der Besuch wird außerdem nicht so sehr als Eindringling angesehen.

Tipp 6: Wasserpistole und Leine

Dieser Tipp ist mit Vorsicht zu genießen. Er bedarf korrektes Handeln im absolut richtigen Moment. Wenn du dir das zutraust, ist er aber für alle, außer die ängstlichen, Hunde geeignet.

Bei der Kombination aus Wasserpistole und Leine geht es darum, deinem Hund zu vermitteln, dass du die Kontrolle hast.

Du entscheidest, was passiert und was dein Hund tut. Verhält er sich falsch, zeigst du das in Form eines Wasserspritzers.

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Wie gesagt, es muss dabei wirklich alles im richtigen Augenblick erfolgen. Dein Hund muss den Wasserspritzer mit seinem Bellen verknüpfen können.

Dass passiert nur, wenn du schnell genug reagierst. Andernfalls könnte er die Strafe mit dem Wasser mit dem Besuch verknüpfen. Das wollen wir natürlich nicht.

Für dieses Training hast du deinen Hund auch im Haus an der Leine. Kommt Besuch und er bellt, kriegt er sofort, und ich meine sofort, eine Ladung Wasser aus der Wasserpistole ab.

Das tut nicht weh, ist aber unangenehm genug, dass dein Hund es vermeiden möchte.

Tipp 7: Eigenes Verhalten korrigieren

Wie bereits erwähnt, dein Hund beobachtet dich.

Bist du aufgeregt, ist er es auch. Je nach Charakter deines Hundes geht er anders damit um. Manche wollen dich in dieser angespannten Situation beschützen, andere wollen beschützt werden.

Wieder andere steigen einfach mit ein und machen ihrer fröhlichen Aufregung Luft.

Verhältst du dich gelassen und behandelst den Besuch nicht wie etwas total Spannendes, wird es deinem Hund auch leichter fallen, ruhig zu bleiben.

Das klappt natürlich nicht immer. Hat sich dein Hund bereits dein Verhalten abgeguckt, wird er wahrscheinlich auch dabei bleiben. Auch für harte Nüsse ist dieser Tipp weniger geeignet.

Es schadet aber nicht, selbst entspannt zu bleiben. Im späteren Training wird auch ein ausdauernder Beller davon profitieren, wenn sein Besitzer ihm keinen Anlass für Aufregung bei Besuch gibt.

Wenn das nicht hilft…

In manchen Fällen ist es besser, wenn sich ein ausgebildeter Hundetrainer eure Situation anschaut.

Husky in der Hundeschule
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Er kann am besten erkennen, warum dein Hund so reagiert, wie er reagiert, und welches Training sich für euch eignet. Wann das nötig wird, entscheidest natürlich in erster Linie du.

Fühlst du dich mit der Situation überfordert und merkst, wie es langsam auch an deinen Nerven zehrt? Dann ist es immer eine gute Idee, Hilfe zu suchen.

Deinem Hund und dir ist nicht geholfen, wenn du irgendwann das Handtuch schmeißt oder deinen Hund wütend anbrüllst.

Das kann mal passieren, du bist nicht perfekt. Aber gerade dann hilft euch ein Besuch in der Hundeschule ungemein.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es neben der Wasserpistole noch andere Möglichkeiten, meinem Hund ein deutliches Signal zu senden?

Es gibt Halsbänder, die auf Knopfdruck mit Luft pusten. Dein Hund merkt einen plötzlichen Luftzug am Hals, was nicht schmerzhaft ist, aber störend.

Mein Hund fürchtet sich vor Besuchern. Sollte ihm jeder ein Leckerli geben, damit er lernt, dass Gäste etwas Tolles sind?

So bringst du deinen Hund in eine Konfliktsituation, da er das Futter möchte, aber Angst vor fremden Menschen hat.

Er verknüpft dadurch auch nicht, dass der Besuch nicht bedrohlich ist, weswegen ich das nicht empfehlen würde.

Mein Hund verbellt den Postboten und hat damit natürlich jedes Mal Erfolg. Was kann ich tun, damit er trotzdem damit aufhört?

Leine deinen Hund an, wenn der Postbote klingelt, warte, bis er sich beruhigt, lobe ihn und öffne erst dann die Tür. Dein Hund lernt so, dass du entscheidest, was passiert und er mit seinem aggressiven Verhalten nichts erreicht.

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