Mirtilla
[Hund: Maremmano Mischling, 8 Monate]
Geburtsjahr: 2024 Schulterhöhe: 60 cm kastriert: nein Krankheiten: keine bekannt
01/2025: Mirtilla und ihre Mutter Diana kamen in die Auffangstation, nachdem der Betrieb, auf dessen Gelände sie gelebt haben und wo sie auch versorgt wurden, geschlossen wurde.
Mirtilla ist Menschen gegenüber noch etwas zurückhaltend und schüchtern. Wenn man sich mit ihr beschäftigt merkt man, dass sie interessiert ist, traut sich aber nicht so recht.
Gibt man ihr die Zeit, nimmt sie Leckerlies aus der Hand und lässt sich vorsichtig streicheln.
Für Mirtilla wünschen wir uns eine Familie im ländlichen Bereich mit Haus und großem, gut eingezäuntem Garten.
Die künftigen Adoptanten sollten Erfahrung mit Herdenshutzhunden haben, bzw. gewillt sein, sich mit dieser Rasse auseinanderzusetzen.
Herdenschutzhunde wurden ursprünglich gezüchtet, um in und mit ihren Schafherden im Gebirge zu leben und diese selbstständig vor Wölfen zu beschützen.
Herdenschutzhunde sind sehr eigenständige Hunde mit einem ausgeprägten Wachinstinkt.
Ist es Ihr erster Herdenschutzhund?
Aufgrund der besonderen Herausforderungen, die die Haltung eines Herdenschutzhundes an seine neue Familie stellt, haben wir ein Webinar über Herdenschutzhunde für Sie verlinkt.
Wir bitten Sie, sich dieses Webinar unbedingt anzusehen, damit Sie alle nötigen Informationen bereits im Vorfeld erhalten und sich dann, wirklich wahlüberlegt, für einen unserer Herdenschutzhunde zu entscheiden.
Herzlichen Dank dafür!
Für Fragen und alles Weitere nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.
- Kontakt: Nancy Jungk
- Email: nancy.jungk@hundehilfe-mariechen.de
- Telefon: 0170-2115338
Welche Hunderasse steckt in Mirtilla?
Laut Anzeige ist Mirtilla ein Maremmano-Mischling, wobei der Maremmano (auch bekannt als Maremmen-Abruzzen-Schäferhund) deutlich zu erkennen ist durch das weiße, dichte Fell und die typische Größe von 60cm Schulterhöhe.
Die charakteristischen Merkmale des Maremmano sind in den Bildern sehr gut zu sehen: der kräftige Körperbau, der bärenartige Kopf und das dichte, weiße Fell mit leicht cremefarbenen Schattierungen.
Da keine weiteren Informationen über die zweite Rasse vorliegen und die typischen Maremmano-Merkmale sehr dominant sind, kann man von einem sehr hohen Maremmano-Anteil von etwa 75-100% ausgehen.
Dies passt auch zu ihrer Beschreibung als Herdenschutzhund, da der Maremmano traditionell als Herdenschutzhund in Italien gezüchtet wurde.
Welches Hundefutter benötigt Mirtilla?
Als 8 Monate alter Maremmano-Mischling mit einer Schulterhöhe von 60cm benötigt Mirtilla hochwertiges Junghundefutter für große Rassen bis zum Alter von 15-18 Monaten.
Aufgrund ihrer Größe und des typisch dichten Fells der Rasse sollte das Futter einen Proteingehalt von 25-28% und einen Fettgehalt von 14-16% aufweisen.
Empfohlene Futtermengen für ihr Alter und Größe: 🍽️ 400-500g täglich, aufgeteilt auf 2-3 Mahlzeiten
Geeignete Trockenfutter-Marken: 🦴 Royal Canin Maxi Junior 🦴 Josera Young Star 🦴 Wolfsblut Wild Pacific Puppy
Als Herdenschutzhund mit hoher körperlicher Aktivität sollte das Futter zusätzlich Glucosamin und Chondroitin für gesunde Gelenke enthalten.
Nach der Umgewöhnung in ihr neues Zuhause kann das Futter langsam auf Erwachsenenfutter umgestellt werden, dies sollte aber erst ab dem 12. Monat erfolgen.
Passt Mirtilla zu mir?
Als junger Maremmano-Mischling benötigt Mirtilla ein Zuhause im ländlichen Bereich mit Haus und großem, sicher eingezäuntem Garten.
Aufgrund ihrer Herdenschutzhund-Eigenschaften ist sie für erfahrene Hundehalter oder Menschen geeignet, die sich intensiv mit dieser speziellen Rasse auseinandersetzen möchten.
Der ideale Haushalt sollte ruhig und strukturiert sein, da Mirtilla noch etwas schüchtern ist und Zeit braucht, um Vertrauen aufzubauen.
Als Herdenschutzhund besitzt sie einen ausgeprägten Wachinstinkt und eine eigenständige Persönlichkeit, weshalb städtische Umgebungen oder Mehrfamilienhäuser ungeeignet sind.
Potenzielle Adoptanten sollten bereit sein, sich durch das angebotene Webinar umfassend über die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse von Herdenschutzhunden zu informieren.
Verträgt sich Mirtilla mit Katzen und anderen Haustieren?
Da Mirtilla bisher hauptsächlich auf einem Betriebsgelände mit ihrer Mutter lebte, liegen keine konkreten Erfahrungswerte zum Zusammenleben mit anderen Haustieren vor.
Als Herdenschutzhund-Mischling besitzt sie einen natürlichen Beschützerinstinkt, der bei entsprechender Sozialisierung auch positiv im Zusammenleben mit anderen Tieren sein kann.
Aufgrund ihres noch jungen Alters von 8 Monaten und ihrer zurückhaltenden Art besteht grundsätzlich gutes Potenzial für eine behutsame Gewöhnung an andere Haustiere.
Eine schrittweise Eingewöhnung und professionelle Begleitung beim Kennenlernen anderer Haustiere wäre aufgrund ihrer Rasse und ihres Schutzinstinkts empfehlenswert.
Wie reagiert Mirtilla mit Kindern?
Da Mirtilla generell Menschen gegenüber noch zurückhaltend und schüchtern ist, sollte der Kontakt zu Kindern besonders behutsam aufgebaut werden.
Als junger Herdenschutzhund mit ausgeprägtem Wachinstinkt und ihrer noch vorsichtigen Grundhaltung würde sich Mirtilla vermutlich in einem Haushalt mit älteren, ruhigen Kindern wohler fühlen, die ihre Grenzen respektieren.
Aufgrund ihres jungen Alters von 8 Monaten und ihrer aktuellen Entwicklungsphase ist eine geduldige Sozialisierung mit Kindern unter fachkundiger Anleitung möglich.
Da sie bereits Leckerlies annimmt und vorsichtige Streicheleinheiten zulässt, kann dies als positive Basis für den kontrollierten Aufbau von Vertrauen auch zu Kindern genutzt werden.
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.



