Merci – aktiv, verträglich
[Hund: Mischling, 11 Jahre]
Merci Slowakei (ZM)
Mischling Hündin
ca. 11,5 Jahre
ca. 30 cm
- Geimpft,
- gechipt,
- kastriert,
- entwurmt,
- mit Heimtierpass ausgestattet
Merci ist eine etwa 30 cm große Hündin von der Straße. Sie lebte dort, weil ihr Besitzer sich nicht um sie kümmerte.
Lange wurde versucht, sie einzufangen. Lass dich nicht von ihrem Alter täuschen!
Sie ist sehr aktiv, clever und hat einen großen Freiheitsdrang. An der Leine gehört sie dir, aber ohne Leine kommt sie nur kurz zum Schnüffeln und geht dann wieder.
Mit Leckerlis und Futter bleibt sie länger. Draußen braucht sie immer ein Sicherheitsgeschirr und zwei Leinen.
Auch wenn sie entspannt wirkt, wartet sie wahrscheinlich nur auf ihre Chance wegzulaufen und dich zu ärgern, wenn du verzweifelt versuchst, sie wieder einzufangen.
Diese ältere Dame ist lustig, sehr aktiv für ihr Alter, neugierig und verträgt sich mit Hunden. Sie kann anderen Hunden aber auch ihre Grenzen zeigen.
Bei Fremden ist sie vorsichtig: Ihre Begrüßung besteht normalerweise aus Schnüffeln, Knurren 😅 und Weggehen.
Merci ist nichts für Anfänger oder Familien mit kleinen Kindern.
Wenn du an Merci interessiert bist, füll gerne unsere Adoptanten-Checkliste aus, damit deine Bewerbung berücksichtigt werden kann.
Das Formular findest du hier: https://herzenshunde-hessen.de/adoption/checkliste
Bei weiteren Fragen wende dich bitte an: Andrea +49 178 1403687 (gerne WhatsApp)
andrea@herzenshunde-hessen.de
Welche Hunderasse steckt in Merci?
Basierend auf der Größe von 30 cm und dem Erscheinungsbild scheint Merci ein Mix aus Chihuahua (etwa 40%) zu sein, was sich in ihrer kleinen Statur und den charakteristischen Ohren zeigt.
Die cremefarben-beige Fellfarbe und die kompakte, aber robuste Statur deutet auf Anteile eines Spitz-Typs (etwa 30%) hin.
Die restlichen 30% könnten von verschiedenen kleinen Straßenhund-Rassen aus der Slowakei stammen, was ihre ausgeprägte Cleverness und den starken Freiheitsdrang erklären würde.
Da es sich um einen Straßenhund aus der Slowakei handelt, ist die genaue Rassezusammensetzung ohne DNA-Test jedoch nur eine Schätzung basierend auf äußeren Merkmalen.
Welches Hundefutter benötigt Merci?
Als aktive 11,5-jährige Hündin mit einer Größe von 30 cm benötigt Merci Seniorenfutter für kleine Hunderassen. Durch ihr hohes Aktivitätslevel sollte das Futter einen mittleren bis hohen Proteingehalt aufweisen.
Da sie von der Straße kommt und als Lockmittel gut auf Leckerlis reagiert, empfiehlt sich eine Mischung aus Trocken- und Nassfutter, um die Futteraufnahme interessant zu gestalten.
🥩 Empfohlene Trockenfutter-Marken: – Royal Canin Mini Ageing 12+ – Hill’s Science Plan Mature Mini – Josera Senior Mini
💧 Empfohlene Nassfutter-Marken: – Rinti Senior mit Huhn – Animonda Senior mit Geflügel – Specific Senior Small Breed
🦴 Als Leckerlis eignen sich weiche, kleine Happen wie: – Trixie Mini Trainer – Vitakraft Beef Stick Mini – Dental Snacks für kleine Hunde
Das Futter sollte in mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt angeboten werden, um ihre Motivation und Bindung zu stärken.
Passt Merci zu mir?
Merci eignet sich am besten für erfahrene Hundehalter ohne kleine Kinder, die bereits Erfahrung mit verhaltensauffälligen Hunden haben.
Aufgrund ihres ausgeprägten Freiheitsdrangs und ihrer Vorgeschichte als Straßenhund benötigt sie ein Zuhause mit sicherem Garten und Menschen, die konsequent mit doppelter Sicherung (Geschirr und zwei Leinen) arbeiten.
Ideal sind aktive Singles oder Paare, die trotz Mercis fortgeschrittenem Alter ihre Bewegungsfreude unterstützen und ihr mental durch Schnüffelarbeit und positive Bestärkung Auslastung bieten.
Ein Haushalt mit vorhandenem souveränen Hund wäre möglich, da Merci grundsätzlich verträglich ist, aber auch ihre Grenzen kommunizieren kann.
Die neuen Halter sollten geduldig sein und Merci Zeit geben, Vertrauen aufzubauen, da sie Fremden gegenüber zunächst vorsichtig und zurückhaltend ist.
Verträgt sich Merci mit Katzen und anderen Haustieren?
Merci ist grundsätzlich verträglich mit anderen Hunden, zeigt aber durchaus auch ihre Grenzen auf, wenn es nötig ist.
Über ihr Verhalten gegenüber Katzen und anderen Haustieren liegen keine konkreten Informationen aus der bisherigen Erfahrung vor, da sie als Straßenhund gefunden wurde.
Da sie bei fremden Menschen zunächst vorsichtig reagiert und diese mit Schnüffeln und Knurren begrüßt, sollte eine Zusammenführung mit anderen Haustieren langsam und unter kontrollierten Bedingungen stattfinden.
Aufgrund ihres ausgeprägten Freiheitsdrangs und ihrer cleveren Art ist bei der Haltung mit anderen Tieren besondere Vorsicht geboten, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Wie reagiert Merci mit Kindern?
Die 11,5-jährige Merci ist ausdrücklich nicht für Familien mit kleinen Kindern geeignet.
Ihr vorsichtiges Verhalten gegenüber Fremden, das sich in Schnüffeln, Knurren und anschließendem Rückzug äußert, macht sie für ein Zusammenleben mit Kindern ungeeignet.
Aufgrund ihres ausgeprägten Freiheitsdrangs und der Notwendigkeit besonderer Sicherheitsvorkehrungen beim Spazierengehen wäre die Haltung mit Kindern zu riskant.
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.




