Schenkst du Manfred ein Zuhause?
[Hund: Schäferhund Mischling, 4 Monate]
Der Start ins Leben für Manfred und seine Geschwister Motte, Pina und Rainer war alles andere als schön, als sie ganz allein und ohne Mutter aufgefunden wurden. Was ihnen genau zugestoßen ist, kann niemand genau sagen. Sie wurden zum Glück in unser Public Shelter Bistrita gebracht.
Hier sind sie zwar in Sicherheit und bekommen ausreichend Nahrung, aber leider fehlt es an nötiger Zeit, sich angemessen um die Tiere im Shelter zu kümmern und den Welpen mehr Menschenbezug beizubringen. Wir wünschen uns so sehr, dass Manfred bald in sein neues Zuhause einziehen darf, denn der Winter hat schon an die Tür geklopft?
Der Winter in Bistrita ist im Vergleich sehr hart. Bei Wetterumschwung werden hier Temperaturen bis ?10 Grad erreicht. Für die Hunde ist das kaum aushaltbar.
Insbesondere ist das Klima für Welpen noch schlimmer zu ertragen. Manfred ist ein wunderschönes, 4 Monate altes Hundekind. Mit seinen besonderen dreifarbigen Fellzeichnungen, langen Schlappohren und Welpen-Blick wickelt er jeden um seine Pfoten.
Er wird von unseren Helfern als süß, verspielt und sehr freundlich gegenüber Menschen beschrieben. Außerdem versteht Manfred sich gut mit Hunden und kennt bereits Katzen. Wir vermuten auf Grund des Aussehens, dass der Wurf Schäferhundgene abbekommen hat.
Wir schätzen, dass sie mittelgroß bis groß werden. Manfreds zukünftige Familie sollte sich bewusst sein, dass Schäferhunde viel körperliche und geistige Auslastung benötigen. Vor allem sollte sich vorab mit charaktertypischen Eigenschaften auseinandergesetzt werden.
- Gute Auslastungen sind neben langen Spaziergängen z.B. Dummy-Training, Agility, Fährtensuche und Schnüffelspiele.
Manfred hat das Leben in einer liebevollen Familie noch nicht kennengelernt. Er muss noch das ganze Welpen ABC lernen und auch die Pubertät steht ihm noch bevor. Hier braucht er Menschen, die mit viel Liebe und Geduld vorgehen, ggf. auch eine positiv arbeitende Hundeschule mit ihm besuchen und ihm das ein oder andere Missgeschick verzeihen.
Leinenführung, Stubenreinheit und Alleinbleiben sind für ihn noch Fremdwörter. Während der Pubertät wird er sicherlich Grenzen testen und vielleicht schon gelernte Dinge wieder „vergessen“. Aber wenn man diese Phase erstmal gemeistert hat, wird Manfred ganz bestimmt ein toller Partner fürs Leben werden.
- Manfred ist gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht.
- Er bringt einen EU-Heimtierausweis mit und kann nach positiver Vorkontrolle und gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro in seine neue Familie ziehen.
- Auch über eine Pflegestelle für den süßen Bub würden wir uns sehr freuen!
Wer schenkt ihm ein liebevolles Für-Immer-Zuhause?
Weitere Infos über Manfred findest du hier: https://einherzfuerstreuner.de/project/manfred-2/
Weitere Hunde in Not
-
Pako – verschmust & fröhlich 07/22 ESP
Der wunderbare Galgo Pako hat seine traurige Vergangenheit auf der Straße hinter sich gelassen. Dieser fröhliche und unglaublich verschmuste Rüde ist ein echter Traumhund. Er liebt es zu spielen, genießt aber ebenso entspannte Momente. Mit seinem liebevollen und stets gut gelaunten Wesen sucht der sanfte Pako nun ein warmes Zuhause für immer.
-
Robe2 – sanft & sozial 07/24 ESP
Der sanfte Galgo Robe wartet einsam auf sein Glück. Nach einer harten Vergangenheit als Jagdhund wünscht sich der sensible Rüde endlich ein ruhiges Zuhause. Er ist unglaublich sozial und braucht geduldige Menschen sowie einen souveränen Ersthund, um Vertrauen zu fassen. Schenken Sie diesem wunderbaren Wesen die Geborgenheit, die er so sehr verdient.
-
NOTFALL Bruno 12 sucht Gnadenplatz, zur Zeit in der Tötung
Der zwölfjährige Bruno wartet seit drei Jahren in einer kalten Tötungsstation auf ein Wunder. Trotz seiner gesundheitlichen Herausforderungen ist der liebevolle Senior ein zutiefst menschenbezogener Hund. Er sehnt sich nach einem warmen Körbchen, Ruhe und Geborgenheit. Schenken Sie diesem tapferen Kämpfer endlich ein sicheres Zuhause, in dem er seinen Lebensabend glücklich verbringen darf.
-
263674 – zugänglich, verspielt und aktiv
Der junge Mischling wurde einsam auf der Straße gefunden und wartet nun sehnsüchtig auf ein liebevolles Zuhause. Er ist ein unglaublich zugänglicher, verspielter und aktiver Hund, der den Kontakt zu Menschen und Artgenossen liebt. Mit viel Geduld und Herz möchte dieser treue Junghund gemeinsam mit seiner neuen Familie die Welt entdecken.
-
290174 – munter, aktiv und neugierig
Die junge Schäferhündin ist ein wahrer Sonnenschein voller Lebensfreude. Mit ihrer neugierigen und munteren Art erobert sie jedes Herz im Sturm. Sie ist bereit für neue Abenteuer und sucht liebevolle Menschen, die mit ihr gemeinsam das Hunde Einmaleins lernen. Schenken Sie dieser aktiven Hündin ein Zuhause und erleben Sie pures Glück zusammen.
-
Alfie sucht ein nettes Zuhause
Der kleine Alfi wurde einsam gefunden und sucht nun ein liebevolles Zuhause. Mit seinem sanftmütigen und verschmusten Wesen verzaubert der junge Rüde jeden. Er versteht sich wunderbar mit Artgenossen sowie Katzen und genießt sonnige Stunden im Garten. Schenken Sie diesem herzensguten Schatz endlich die Geborgenheit und Aufmerksamkeit, die er so sehr verdient hat.
Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.




