Kluge Fibi sucht ihr Für-Immer-Zuhause

[Hund: unbekannt, 2 Jahre]
Update Fibi aka Pauli: Fibi hat sich super gut eingelebt. Sie genießt es in vollen Zügen Bestandteil einer Familie zu sein. Sie ist gerne mittendrin.
Fibi läuft sehr gut an der Leine, Hundebegegnungen sind nie ein Problem, sie ist sehr souverän und gefestigt in ihrer Kommunikation. Sie liebt ausgedehnte Spaziergänge in der Natur, wobei sie gerne voran läuft. Danach nimmt sie auch gerne eine Mütze voll Schlaf und kuschelt sich in ihr Körbchen ein.
Sie zeigt mittlerweile Interesse an Reh und Hase, lässt sich dabei aber gut ansprechen. Sie lebt hier mit drei anderen Hunden zusammen, was sehr gut funktioniert, auch wenn sie gerne mal im Mittelpunkt steht. Sie ist eine super Begleitung und eine sehr menschenbezogene Hündin, die es liebt gestreichelt zu werden, von Menschen, die sie kennt.
Von fremden Menschen möchte sie bitte nicht angefasst werden. Sie ist unglaublich klug und gelehrig, sie liebt es neue Dinge zu lernen. Suchspiele und Beschäftigung generell findet sie großartig und macht sehr gerne mit.
Sie hat eine Augenerkrankung namens (Schäferhund-)Keratitis. Hier muss sie täglich Salbe und ggf. Tropfen bekommen. Die Medikamente lässt sie sich mit Leichtigkeit verabreichen.
Durch ihren früheren Hüftbruch bekommt sie zum weiteren Muskelaufbau derzeit Physiotherapie in Form von schwimmen. Update Fibi Fibi (wir nennen sie Paula) ist ein ganz besonderer Sonnenschein, immer gut gelaunt und gerne mit dabei.
Sie lebt derzeit mit drei Hunden zusammen, ist also super verträglich, auch unterwegs. Sie liebt es im Auto mitzufahren. Mit anderen Menschen hat sie keine Probleme, wenn diese sicher im Umgang sind.
Unsicherheit findet sie merkwürdig und zeigt dies auch mit einem knurren, einfach anfassen sollten fremde Menschen sie daher nicht, dies ist aber auch in Ordnung so. Ihre Beeinträchtigung beim Laufen hindert sie kaum am kompletten Geschehen teilzunehmen.
Mittlerweile hat sie schon so gut Muskulatur aufgebaut, dass man es ihr kaum noch ansieht, dass sie hinten zwischendurch mal nachzieht. Dies resultiert wahrscheinlich aus einem ausgeheilten Bruch im Hüftbereich. Bewegung ist für sie sehr wichtig, Treppen sind mittlerweile auch kein Problem mehr.
Sie lässt sich super abrufen, so dass viel Freilauf nichts im Wege stehen sollte. Sie liebt ihre Menschen. Alleine bleiben muss noch weiter geübt werden.
Als Bürohund mit Eingewöhnung wäre sie bestimmt gut geeignet. Ihre Medikamente für die Keratitis lässt sie sich wunderbar geben. Sie muss eine Brille gegen das Sonnenlicht tragen.
Die Medikamente sowie die Brille werden lebenslang zum Alltag gehören, was aber bisher kein Problem darstellt. Leine laufen klappt super. Sie reagiert draußen bisher auf keine Reize.
Bei anderen Menschen und Hunden freut sie sich, wenn sie diese sieht. Insgesamt ist sie ein besonderer Hund, den man überall mit hinnehmen kann.
Mehrmaliges kennenlernen und besuchen sollte Voraussetzung sein. Als Pflegestelle stehen wir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Sie ist eine toller Hund, der es verdient hat, ein wunderbares Zuhause zu finden.
- KERATITIS – Salbe täglich minimum einmal, bis zu zwei Mal zzgl. Tropfen zwei Mal erhöhbar, wenn die Augen einen Schub haben, meist ausgelöst durch Sonnenschein bzw. UV-Strahlung
- bei extremen Sonnenschein sollte eine Brille getragen werden
- Augenkontrolle, täglich durch Halter und zwei Mal jährlich durch Tierarzt, es sei denn die Augen verschlechtern sich massiv ohne Besserung durch Medikamente
- HÜFTBRUCH – Röntgenbild liegt vor
- Muskelaufbau hat bisher gut funktioniert, dadurch hat sie keinerlei Beschwerden beim Laufen
- sollte sie doch mal Schmerzen haben, was bei Nässe und Kälte selten auftritt, bekommt sie eine Schmerztablette
- beim Laufen darauf achten, dass sie flüssig trabt und sie nicht in einen Passgang fällt
- regelmäßiges und gutes Laufen bzw. Traben ist sehr wichtig, Physio sollte weiter stattfinden.
Fibi wurde im Februar 2024 von der Straße gerettet. Sie war extrem dünn und hatte Hautprobleme. Du möchtest mehr über sie erfahren? Videos von ihr sehen?
Dann besuche unsere Homepage: https://pfotenherz-tierschutz.com/hunde/fibi/
Bei Interesse kannst Du uns gerne eine E-Mail (inserate@pfotenherz-tierschutz.com) mit Deinem ausgefüllten Selbstauskunftsbogen (https://pfotenherz-tierschutz.com/selbstauskunft/) schreiben.
Wir und vor allem Fibi würden uns freuen! Fibi ist geimpft, entwurmt und gechipt. Alle Hunde besitzen einen EU-Heimtierausweis und werden nur nach einer erfolgten Vorkontrolle und mit einer Schutzgebühr in Höhe von 430 Euro durch den Verein Pfotenherz – Tierschutz mit Verstand e.V. vermittelt.
Pfotenherz – Tierschutz mit Verstand e.V. ist eine Tierschutzorganisation. Das Wohl der Tiere steht bei der Vermittlung im Vordergrund.
Mehr Informationen über uns: Ihr möchtet Euch von unserer Arbeit überzeugen? Homepage: https://pfotenherz-tierschutz.com/
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.