Wilma; leidet so sehr!

[Hund: Mischling, 4 Jahre]
Name: Wilma
Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich / kastriert
Größe: ca. 60 cm
geboren: ca. 17.08.2020
Aufenthaltsort: Tierheim Caracal MH / Rumänien
Wilma leidet sehr! Unsere Tierschützer berichten: Wilma liebt Menschen über alles!
Traurig, regelrecht verzweifelt klammert sich Wilma mit ihren schlanken Vorderpfötchen an das Bein der Tierschützerin, als sie für neue Fotos endlich nach draußen durfte.
Wilma zeigt, wie sehr sie sich nach Nähe und menschlicher Zuneigung sehnt, wie gerne die aktive, sportliche Hündin nach draußen möchte.
Die Hunde im privaten Shelter in Caracal kommen selten unter freien Himmel, können keine Sonnenstrahlen tanken, im Gras schnüffeln oder sich den Wind um die Nase wehen lassen, es gibt leider kein Gassi und kaum Auslauf.
Es ist für die Vierbeiner eine trostlose Unterbringung.
Ihren Kopf lehnt Wilma gegen den Bauch der Tierschützerin, möchte sich nicht von ihr trennen und stupst sie immer wieder mit ihrer Schnauze an, sie mitzunehmen.
Es bricht einem das Herz zu sehen, wie sehr Wilma leidet, sie möchte ihren Menschen unbedingt begleiten.
Mit Mühe löst die Tierschützerin Wilmas Vorderbeine von sich ab, was ihr ein verzweifeltes Jaulen einbringt, immer wieder springt Wilma an ihr hoch.
In der ersten Jahreshälfte 2023 wurde Wilma aus der städtischen Tötungsstation gerettet und wartet seit dem im Tierheim auf ihr Glück, doch sie leidet dort sehr.💔
Jahrelang ohne eigenes Körbchen, ohne eine feste Bezugsperson, ohne das Gefühl, endlich angekommen zu sein.
Wilma wird als sehr menschenbezogen und aktiv beschrieben.
Die an und für sich flotte und agile Hündin liebt Bewegung, springt gerne und braucht ein Zuhause, in dem sie sich auspowern kann ideal für aktive Menschen oder Familien.
Die hübsche Fellnase sucht Nähe, Zuwendung und Aufmerksamkeit und schenkt dafür ihr ganzes Herz!
Mit größeren Rüden ist Wilma gut verträglich kleinere Hunde und Katzen mag sie jedoch nicht.
Das sollte bei der Vermittlung berücksichtigt werden, dennoch wäre Wilma eine tolle und sicherlich sehr treue Begleiterin.
Ein Zuhause in dem ein souveräner Rüde lebt oder ganz ohne andere Tiere, dafür mit viel Herz und Zeit das ist alles, was Wilma braucht.
Endlich ankommen, endlich spüren, was es heißt, geliebt zu werden!
Wilma wartet schon viel zu lange! Wer schenkt Wilma die Chance ihres Lebens?
Video: https://youtu.be/0Ap5z2-j5kM
Bitte beachten Sie: Die Rückmeldungen der Tierheime und Pflegestellen spiegeln das aktuelle Verhalten der hier zur Vermittlung stehenden Hunde wider.
Auch wie sich der Hund in seinem neuen Zuhause zeigen wird, können wir nicht vorhersehen.
Somit bleibt er ein Stück weit -ein Überraschungsei-, denn jeder Hund kann sich – genau wie wir Menschen – verändern und entwickeln.
So braucht auch dieser Hund viel Geduld und Liebe von seinen Menschen, die nun sein endgültiges Zuhause sein sollen und nicht nur wieder -Durchgangsstation-.
Zuhause gesucht: Für Wilma suchen wir ein liebevolles, verständnisvolles und geduldiges Zuhause.
Unsere Hunde kommen in der Regel und soweit es die Gesundheit zulässt kastriert, geimpft, gechipt, entwurmt, entfloht und mit EU-Pass versehen ins neue Zuhause.
- Die Hunde werden mittels SNAP 4Dx Plus-Test auf Dirofilariose (Herzwürmer), Borreliose, Anaplasmose und Ehrlichiose getestet (ab einem Alter von 1 Jahr, da vorher nicht aussagekräftig).
- Vermittlung gegen Schutzvertrag und Schutzgebühr.
Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.
Bei Interesse füllen Sie bitte unser Online-Selbstauskunftsformular aus. Sie finden es hier: Selbstauskunft
Kontakt: sandra@tierischgeholfen.de
+49 177 4208563 (auch WhatsApp)
Link zur Homepage: www.tierischgeholfen.de
Bitte beachten Sie, dass wir diese Tätigkeit in unserer Freizeit durchführen.
Wir sind alle berufstätig und haben Familie und eigene Tiere bzw. Pflegetiere.
Haben Sie bitte Verständnis, wenn wir nicht immer sofort antworten können, wir melden uns baldmöglichst bei Ihnen zurück. Danke!
Paten gesucht: Für Wilma suchen wir auch liebe Paten, die mit einem kleinen monatlichen Beitrag uns helfen möchten, damit der Lebensunterhalt gesichert ist (Futter, Spielzeug, Tierarztkosten etc.).
Eine Patenschaft ist ab 1 im Monat möglich.
Sie erhalten eine Patenurkunde und einmal im Jahr einen kleinen Bericht aus dem Tierheim.
Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an paten@tierischgeholfen.de.
Natürlich sind auch Einzelspenden herzlich willkommen!
Unsere Bankverbindung: Tierisch geholfen IBAN: DE16611500200102655432 BIC: ESSLDE66XXX oder per Paypal: info@tierischgeholfen.de (bitte angeben für Freunde und Bekannte, da ansonsten Gebühren anfallen können.)
Verwendungszweck: Patenschaft für Wilma Vielen, vielen Dank!
Welche Hunderasse steckt in Wilma?
Basierend auf Wilmas Erscheinungsbild und ihrer Größe von 60cm lässt sich ein hoher Border Collie-Anteil (ca. 50%) erkennen, was sich in ihrer schlanken, athletischen Statur und dem typischen schwarz-weißen Fell zeigt.
Die länglichen Beine und der sportliche Körperbau deuten zusätzlich auf einen Windhund-Anteil (ca. 30%) hin, möglicherweise Greyhound oder Galgo Español.
Die restlichen 20% könnten von einem Retriever oder anderen Hütehunderassen stammen, was ihre hohe Menschenbezogenheit und Aktivität erklären würde.
Eine genaue Bestimmung der Rassen ist bei einem Mischling allerdings ohne DNA-Test nicht mit Sicherheit möglich.
Welches Hundefutter benötigt Wilma?
Aufgrund ihrer Größe von 60cm und der athletischen Border Collie-Windhund Mischlingsanteile benötigt Wilma hochwertiges Futter mit hohem Proteingehalt (mind. 26%).
Als aktive und sportliche Hündin braucht sie eine energiereiche Ernährung mit circa 2-3% ihres Körpergewichts täglich, verteilt auf 2 Mahlzeiten.
🥩 Empfohlen wird Trockenfutter speziell für aktive Hunde wie: – Wolfsblut Wide Plain Adult – Orijen Original – Acana Sport & Agility
🥗 Als Ergänzung eignet sich hochwertiges Nassfutter oder B.A.R.F. mit: – magerem Muskelfleisch – Gemüse – gesunden Ölen
Die Futterumstellung sollte nach der Adoption langsam erfolgen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Der genaue Bedarf sollte mit dem Tierarzt abgestimmt werden.
Passt Wilma zu mir?
Wilma ist eine aktive und sportliche Hündin, die besonders gut zu bewegungsfreudigen Menschen oder Familien mit genügend Zeit für ausgiebige Aktivitäten passt.
Die circa 60 cm große Mischlingshündin ist sehr menschenbezogen und sucht ein Zuhause, wo sie viel Zuwendung und Aufmerksamkeit bekommt.
Aufgrund ihrer Verträglichkeit mit größeren Rüden könnte sie in ein Zuhause mit einem souveränen Rüden einziehen, wobei kleine Hunde und Katzen ausgeschlossen werden müssen.
Die neue Familie sollte viel Geduld und Verständnis mitbringen, da Wilma aus einem rumänischen Tierheim kommt und Zeit zur Eingewöhnung brauchen wird.
Ideal wären aktive Menschen mit Haus und Garten, die der vierjährigen Hündin endlich die Möglichkeit geben, sich auszupowern und die lang ersehnte Nähe zu Menschen zu genießen.
Verträgt sich Wilma mit Katzen und anderen Haustieren?
Wilma zeigt klare Vorlieben bei der Verträglichkeit mit anderen Tieren: Mit größeren Rüden kommt sie gut zurecht.
Kleinere Hunde und Katzen mag Wilma jedoch nicht, weshalb ein Zuhause ohne diese Tiere oder alternativ mit einem souveränen Rüden ideal wäre.
Aufgrund dieser Eigenschaften sollte Wilma in einem Haushalt leben, der ihre Bedürfnisse respektiert und keine kleinen Haustiere beherbergt.
Bei der Vermittlung wird besonders darauf geachtet, dass diese Aspekte der Tierverträglichkeit berücksichtigt werden, um ein harmonisches Zusammenleben zu gewährleisten.
Wie reagiert Wilma mit Kindern?
In der Adoptionsanzeige werden keine direkten Erfahrungen mit Kindern erwähnt, daher kann keine konkrete Aussage über Wilmas Verhalten gegenüber Kindern getroffen werden.
Aufgrund ihrer aktiven und sportlichen Natur sowie ihrer starken Menschenbezogenheit könnte sie ein guter Partner für aktive Familien sein, allerdings sollte dies im Einzelfall sorgfältig geprüft werden.
Da Wilma kleinere Hunde nicht mag und sehr energiegeladen ist, wäre eine Familie mit größeren, bereits hundeerfahrenen Kindern möglicherweise besser geeignet.
Ein vorsichtiges Kennenlernen und eine geduldige Eingewöhnungsphase sind in jedem Fall empfehlenswert, um Wilmas Verhalten in der neuen Umgebung richtig einschätzen zu können.
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.