Narve – Pflegestelle oder Zuhause gesuch
[Hund: Mischlingshund, 9 Jahre]
Herkunftsland: Rumänien
Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich
Farbe: schwarz-weiß
Schulterhöhe: ca. 40 cm
Geburtsdatum: ca. 2016
Standort: Rumänien
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UPDATE Mai 2025:
Narve ist ein ganz besonderer Hund, der derzeit noch sehr unter seiner Angst leidet. Er zeigt sich extrem scheu und unsicher im Umgang mit Menschen.
Momentan verbringt er die meiste Zeit zurückgezogen in seiner Hütte, wo er sich sicherer fühlt. Leckerlis nimmt er noch nicht an, dafür ist das Vertrauen in Menschen bisher einfach zu gering.
Narve braucht viel Zeit, Geduld und Verständnis. Menschen, die ihn nicht bedrängen, sondern ihm mit Ruhe und Einfühlungsvermögen begegnen, können ihm helfen, langsam Vertrauen aufzubauen.
Der sensible Rüde wird Zeit brauchen, um aus seinem Schneckenhaus herauszukommen, aber mit der richtigen Unterstützung hat auch Narve die Chance, irgendwann anzukommen.
Wir wünschen uns für Narve ein ruhiges, hundeerfahrenes Zuhause, idealerweise mit einem souveränen Ersthund, an dem er sich orientieren kann.
Ein sicher eingezäunter Garten wäre ideal, damit er sich langsam an seine neue Umgebung gewöhnen kann. Narve ist kein Hund für schnelle Erfolge, aber einer, dem man mit Geduld die Welt zeigen und ein neues Leben schenken kann.
Kontakt: verein@tierhilfe-lebenswert.de
Unsere Hunde:
- sind geimpft (Tollwut und 2x Grundimmunisierung)
- sind gechippt und mit dem EU-Heimtierausweis ausgestattet
- werden auf unsere Kosten (wir übernehmen die Labor-Gebühren) auf die gängigen Mittelmeerkrankheiten getestet: Babesiose, Ehrlichiose, Leishmaniose, Rickettsien, Filarien, Hepatozoonose, Anaplasmose
- werden nur nach positiver Vorkontrolle (Hausbesuch) gegen eine Schutzgebühr mit Schutzvertrag vermittelt
Welche Hunderasse steckt in Narve?
Basierend auf dem Erscheinungsbild zeigt Narve starke Merkmale eines Border Collies (etwa 60%), erkennbar an der charakteristischen schwarz-weißen Färbung, den ausgeprägten Ohren und dem mittelangen Fell.
Die Körpergröße von 40cm Schulterhöhe und der etwas kompaktere Körperbau deuten auf eine Beimischung einer kleineren Hütehundrasse hin (etwa 40%), möglicherweise Sheltie oder kleiner Australien Shepherd.
Die genaue Rassezusammensetzung lässt sich bei einem Straßenhund aus Rumänien jedoch nicht mit Sicherheit bestimmen, da über mehrere Generationen verschiedene Rassen eingekreuzt sein können.
Welches Hundefutter benötigt Narve?
Aufgrund seiner Border Collie-Mischlingsmerkmale und der mittleren Größe benötigt Narve hochwertiges Futter für mittelgroße, aktive Hunde.
Da Narve sehr ängstlich ist und noch kein Vertrauen zu Menschen hat, sollte das Futter besonders schmackhaft sein, um einen positiven Bezug zum Menschen aufzubauen.
🥩 Empfohlen wird hochwertiges Trockenfutter mit mindestens 26% Proteingehalt, speziell für sensible Hunde geeignet.
🐟 Nassfutter sollte als Ergänzung angeboten werden, um die Futteraufnahme attraktiver zu gestalten.
Konkrete Markenempfehlungen: Wolfsblut „Sensitivity“, Josera „SensiPlus“ oder Concept for Life „Medium Sensitive“ als Trockenfutter.
🥫 Als Nassfutter eignen sich Rinti Sensible oder Rocco Sensitive, die besonders verträglich sind.
Die Futtermenge sollte an sein Aktivitätslevel und Gewicht angepasst werden, zunächst mit kleinen Portionen beginnen.
Passt Narve zu mir?
Narve benötigt ein sehr ruhiges, hundeerfahrenes Zuhause mit Menschen, die viel Geduld und Verständnis für seine extreme Scheu mitbringen.
Ein bereits vorhandener, souveräner Ersthund wäre ideal, da sich Narve an diesem orientieren und Sicherheit gewinnen kann.
Der sensible Rüde braucht einen sicher eingezäunten Garten als Rückzugsort und zur langsamen Eingewöhnung in seine neue Umgebung.
Menschen mit hektischem Lebensstil, häufigem Besuch oder lauter Umgebung sind für Narve ungeeignet, da er Zeit und Ruhe zum Vertrauensaufbau benötigt.
Ideal wären erfahrene Hundehalter, die bereits Kenntnisse im Umgang mit ängstlichen Hunden haben und keine schnellen Erfolge erwarten.
Verträgt sich Narve mit Katzen und anderen Haustieren?
Aus der Anzeige geht nicht direkt hervor, wie Narve sich mit Katzen und anderen Haustieren verträgt, da er sich momentan noch sehr zurückgezogen verhält.
Für Narve wird ein Zuhause mit einem souveränen Ersthund empfohlen, an dem er sich orientieren kann, was darauf hindeutet, dass er grundsätzlich mit anderen Hunden verträglich ist.
Aufgrund seiner ausgeprägten Scheu und Unsicherheit sollte eine Vergesellschaftung mit anderen Haustieren langsam und unter fachkundiger Anleitung erfolgen.
Es wäre ratsam, vor einer Adoption die Verträglichkeit mit vorhandenen Haustieren direkt mit dem vermittelnden Verein zu besprechen.
Wie reagiert Narve mit Kindern?
Aufgrund von Narves ausgeprägter Scheu und seinem großen Misstrauen gegenüber Menschen ist er derzeit nicht für ein Zuhause mit Kindern geeignet.
Der sensible Rüde benötigt ein ruhiges, hundeerfahrenes Umfeld, wo er ohne Druck langsam Vertrauen aufbauen kann.
Da er sich momentan hauptsächlich in seiner Hütte zurückzieht und noch keine Leckerlis annimmt, wäre die oft lebhafte und direkte Art von Kindern eine Überforderung für ihn.
Ein erwachsener Haushalt mit viel Geduld und Verständnis für seine ängstliche Natur wäre die beste Option für Narves weitere Entwicklung.
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.




