hübsche Olive sucht ihr eigenes Körbchen

[Hund: Mischling, 1 Jahr]
- Rasse: Mischling
- Geschlecht: weiblich
- Alter: 1,5 Jahre (geb. etwa November 2023)
- Schulterhöhe: 57 cm, 19 kg
- Kastriert: ja
- Katzenverträglich: kann getestet werden
- Aufenthaltsort: Rumänien
Bitte beachten Sie, dass Tierschutzhunde evtl. schlechte Erfahrungen gemacht haben. Für zusätzliche Sicherheit vermitteln wir deshalb die Hunde nur mit Sicherheitsgeschirr.
An einem kalten Wintertag wurden drei ausgesetzte Welpen am Straßenrand zwischen zwei Dörfern gefunden, darunter auch Olive. Eine Familie, die gerade mit einem anderen Hund zum Tierarzt fuhr, entdeckte sie rechtzeitig und brachte sie in Sicherheit.
In der Pflegestelle angekommen, durften sie zusammen mit anderen Hunden aufwachsen und fanden dort auch eine fast gleichaltrige Spielgefährtin. Olive hat sich zu einer sanften, freundlichen und sehr menschenbezogenen Hündin entwickelt.
Im Vergleich zu ihren ein wenig lebhafteren Schwestern ist Olive etwas ruhiger und liebt es besonders, in der Nähe von Menschen zu sein. Sie genießt Streicheleinheiten sehr und sucht oft die Nähe, um sich anschmiegen zu können, sei es auf einer Decke im Schatten oder in einem gemütlichen Hundebett.
Fremden gegenüber zeigt sich Olive freundlich, aber nicht überdreht. Sie nimmt sich manchmal einen Moment Zeit, um anzukommen, zeigt dann aber ihr liebevolles und zutrauliches Wesen.
Mit Kindern ist sie besonders sanft und behutsam und zeigt viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Mit anderen Hunden versteht sich Olive gut.
Sie ist sozial, verspielt, aber auch rücksichtsvoll, besonders gegenüber älteren oder zurückhaltenderen Hunden. Toben im Garten gehört genauso zu ihrem Alltag wie gemeinsames Dösen mit ihren Schwestern.
Olive teilt gern ihre Spielsachen, spielt aber auch mal allein oder zieht sich bewusst zurück, wenn ihr danach ist. Katzen gegenüber zeigt sie sich neugierig, aber vorsichtig.
Ein direkter Kontakt hat bisher nicht stattgefunden, kann jedoch gerne getestet werden. Olive liebt es, draußen zu sein, egal ob sie herumtollt oder einfach das Geschehen beobachtet.
Sie ist gerne mittendrin, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Obwohl sie das Leben im Haus nicht gewohnt ist, genießt sie es an kälteren Tagen, in einem beheizten Hundezimmer zu liegen, wo sie es sich in einem weichen Bettchen gemütlich macht.
Spaziergänge an der Leine kennt sie bereits in Ansätzen. Sie zeigt dabei noch etwas Aufregung, lässt sich aber gut führen und wird mit ein wenig Geduld schnell sicherer.
Da sie in einem Dorf aufgewachsen ist, kennt sie den lauten Verkehr und großen Menschenmengen einer Großstadt nicht. Das Autofahren ist noch nicht ihr Lieblingsding, aber kurze Fahrten zum Tierarzt hat sie gut gemeistert und beruhigt sich schnell.
Olive wünscht sich eine liebevolle Familie, bei der sie ankommen darf und Zeit bekommt, die Welt in ihrem eigenen Tempo zu entdecken. Ein ruhiger, freundlicher Zweithund und ein Garten zum Schnüffeln und Dösen wären ein großes Plus, aber viel wichtiger ist für sie der Mensch, an den sie ihr Herz verschenken darf.
Alle unsere Hunde sind natürlich geimpft, entwurmt und gechippt mit EU-Pass!
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur ernstgemeinte Anfragen mit Namen, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer beantworten können.
Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und ausschließlich im Sinne Ihrer Anfrage genutzt. Wir werden Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten.
Für weitere Informationen und Bilder zu dem Tier und zu dem eingetragenen Tierschutzverein Grenzenlose-Notfelle e.V. (Sitz bei Schweinfurt/Dittelbrunn), besuchen Sie uns bitte auf unserer Homepage www.grenzenlose-notfelle-ev.de.
Welche Hunderasse steckt in Olive?
Basierend auf Olives Erscheinungsbild und ihrer Größe (57 cm Schulterhöhe) zeigen sich deutliche Merkmale eines Australian Cattle Dogs (etwa 40%), erkennbar an der charakteristischen Kopfform und der grau-weißen Färbung.
Die weiße Grundfarbung und der schlanke Körperbau deuten auf einen Anteil Magyar Agár (Ungarischer Windhund) hin (etwa 30%), was bei einem Straßenhund aus Rumänien nicht ungewöhnlich wäre.
Die freundliche, sanfte Art und die mittelgroße Statur lassen auch einen Anteil Collie-Mix vermuten (etwa 30%), was sich in ihrer sozialen und kinderfreundlichen Wesensart widerspiegelt.
Da es sich um einen Straßenhund aus Rumänien handelt, ist diese Einschätzung spekulativ und basiert nur auf äußeren Merkmalen und dem beschriebenen Verhalten.
Welches Hundefutter benötigt Olive?
Als junger, aktiver Hund mit 19 kg Körpergewicht benötigt Olive etwa 400-500g hochwertiges Futter pro Tag, aufgeteilt auf 2-3 Mahlzeiten.
Aufgrund ihrer Australian Cattle Dog und Windhund Anteile ist ein proteinreiches Futter mit 26-30% Protein und moderatem Fettgehalt (12-15%) optimal für ihre Energiebedürfnisse.
Da sie als Straßenhund möglicherweise sensibel reagiert, empfiehlt sich zunächst ein verträgliches Futter mit einer einzelnen Proteinquelle wie Huhn oder Lamm.
🥩 Empfohlene Trockenfutter-Marken: – Wolfsblut Wide Plain (Lamm) – Acana Sport & Agility – Josera Young Star
🥫 Empfohlenes Nassfutter als Ergänzung: – Rinti Sensible (Huhn & Reis) – Rocco Classic – Animonda GranCarno
Die Umstellung auf neues Futter sollte langsam über 7-10 Tage erfolgen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
Frisches Wasser sollte immer in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, besonders wenn hauptsächlich Trockenfutter gefüttert wird.
Passt Olive zu mir?
Olive eignet sich besonders gut für ein ruhiges Zuhause mit geduldigen Menschen, die ihr Zeit geben, sich einzuleben und Vertrauen aufzubauen.
Als sanfte und menschenbezogene Hündin passt sie hervorragend zu Familien mit Kindern, da sie sich durch ihr behutsames und einfühlsames Wesen auszeichnet.
Ein Haus mit Garten wäre ideal, da sie gerne draußen ist und sowohl zum Toben als auch zum Beobachten und Entspannen Platz benötigt.
Da sie bisher in einem Dorf aufgewachsen ist, wäre ein ruhigeres Wohngebiet abseits von Großstadthektik die bessere Wahl.
Olive versteht sich gut mit anderen Hunden und würde sich über einen ruhigen Zweithund als Begleiter freuen, kann aber auch gut als Einzelhund gehalten werden.
Für aktive Familien, die dennoch ausgeglichen sind und ihr die nötige Eingewöhnungszeit für neue Situationen wie Leinenführigkeit und Autofahren geben können, wäre Olive die perfekte Ergänzung.
Verträgt sich Olive mit Katzen und anderen Haustieren?
Olive zeigt sich im Umgang mit anderen Hunden als sehr sozial und rücksichtsvoll, besonders gegenüber älteren oder zurückhaltenderen Artgenossen.
Sie versteht sich gut mit anderen Hunden, teilt gerne ihre Spielsachen und genießt das gemeinsame Toben im Garten mit ihren Schwestern.
Gegenüber Katzen verhält sich Olive neugierig aber vorsichtig, wobei ein direkter Kontakt bisher noch nicht stattgefunden hat und erst getestet werden müsste.
Ein ruhiger, freundlicher Zweithund wäre für Olive ein großes Plus in ihrem neuen Zuhause, ist aber keine zwingende Voraussetzung für ihre Vermittlung.
Wie reagiert Olive mit Kindern?
Olive zeigt sich im Umgang mit Kindern von ihrer besten Seite und beweist dabei besondere Sanftheit und Behutsamkeit.
Ihre geduldige und einfühlsame Art macht sie zu einem vertrauenswürdigen Begleiter für Kinder, wobei sie stets rücksichtsvoll agiert.
Als grundsätzlich sanfte und freundliche Hündin genießt sie die Nähe zu Menschen, ohne dabei überdreht zu reagieren – eine wichtige Eigenschaft im Umgang mit Kindern.
Sie nimmt sich bei neuen Begegnungen die Zeit, die sie braucht, um dann ihr liebevolles und zutrauliches Wesen zu zeigen.
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.