Menyhert: lieber Senior sucht Couch
[Hund: Mischlingshund, 10 Jahre]
Aktuelle Beschreibung Februar 2024:
Menyhert hat sich gut im Tierschutz Zentrum eingelebt. Er ist stets lieb und eher ruhig in seiner Art. Wir würden uns für den kleinen (38 cm) Kerl wünschen, dass er als älteres Semester auch noch einmal die Chance bekommt, Liebe und Fürsorge zu erfahren.
Wir suchen ein ruhiges Zuhause, wo er seine Lebensabend verbringen darf. Gut geeignet ist er auch für ältere Menschen. Wenn Sie sich nicht daran stören, dass er schon ein älteres – aber durchaus rüstiges – Semester ist, dann melden Sie sich bitte bei uns.
Menyhert hätte es so sehr verdient.
Beschreibung November 2024:
Am 31.10.24 erfolgte eine Beschlagnahmeaktion im Zuge derer auch Menyhert aus einem Animal Hording Haushalt befreit werden konnte. Menyhert ist ein bereits 10-jähriger sehr lieber und freundlicher Senior, der aus uns unbekannten Gründen in seinem bisherigen zu Hause separat gehalten wurde. Im Tierschutz-Zentrum zeigt er sich bisher ruhig und brav.
Wir wollen ihm, wenn auch etwas spät in seinem Leben nochmals die Chance zu einem Neuanfang geben. Menyhert kennt zwar das Leben in einem Haus, aber mehr schon auch nicht. Die Hunde wurden aus Angst im Haus versteckt und sind dementsprechend keinerlei Reize von außen gewohnt.
Wer möchte dem netten älteren Herrn zeigen, wie schön man es als Hund haben kann?
Passt Menyhert zu mir?
Als ruhiger und liebevoller Senior eignet sich Menyhert besonders gut für ein entspanntes Zuhause ohne viel Trubel und Hektik.
Aufgrund seiner sensiblen Vorgeschichte und mangelnder Erfahrung mit Außenreizen braucht er geduldige Menschen, die ihm mit viel Verständnis die schönen Seiten des Hundelebens zeigen.
Mit seiner kleinen Größe von 38 cm und seinem ausgeglichenen Wesen ist er der ideale Begleiter für Senioren oder Menschen mit ruhigem Lebensstil.
Wohnungen oder Häuser in nicht zu belebter Umgebung wären optimal, da er erst langsam an die Außenwelt herangeführt werden muss.
Seine neue Familie sollte Zeit und Geduld mitbringen, um ihm ein behütetes Zuhause für seinen Lebensabend zu bieten, wo er die Liebe und Fürsorge erfährt, die er verdient.
Verträgt sich Menyhert mit Katzen und anderen Haustieren?
Da Menyhert aus einem Animal Hoarding Haushalt stammt und dort separat gehalten wurde, liegen keine konkreten Erfahrungswerte zum Zusammenleben mit anderen Haustieren vor.
Im Tierschutz-Zentrum zeigt er sich bisher als ruhiger und friedlicher Hund, jedoch müsste sein Verhalten gegenüber Katzen und anderen Tieren erst vorsichtig getestet werden, da er bisher kaum Kontakt zu anderen Tieren hatte.
Aufgrund seiner sanften und ruhigen Art könnte eine langsame Gewöhnung an andere Haustiere möglich sein, dies sollte aber mit viel Geduld und unter professioneller Anleitung erfolgen.
Wie reagiert Menyhert mit Kindern?
Da Menyhert aus einem Animal Hoarding Haushalt stammt und dort isoliert gehalten wurde, gibt es keine konkreten Erfahrungswerte im Umgang mit Kindern.
Aufgrund seiner ruhigen und freundlichen Art könnte er zwar prinzipiell mit rücksichtsvollen, älteren Kindern verträglich sein, jedoch wird aufgrund seines Alters und seiner Vorgeschichte ein ruhiges Zuhause, vorzugsweise bei älteren Menschen empfohlen.
Als Senior, der bisher kaum Außenreize kennt, braucht er eine stressfreie Umgebung, in der er seinen Lebensabend genießen kann.
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.




