Wunderschöne TITA sucht ihr Zuhause!
[Hund: Mix, 5 Jahre]
Oft ist der Drang nach Freiheit so groß, dass keine Kette dich festhalten kann. Das könnte die Überschrift für Tita sein.
Wir fanden Tita, als sie zusammen mit ihrer Kette und ihrem Baby durch die Straßen rannte. Sie war erschöpft, abgemagert und von Zecken und Flöhen befallen.
Glücklicherweise konnten wir sie einfangen und sofort behandeln. Unsere Tierschützer suchten in der Umgebung nach weiteren möglichen Welpen, leider ohne Erfolg.
Es konnte auch nicht festgestellt werden, woher Tita mit ihrem Baby Lizuca kam. Doch sie wurde herzlich aufgenommen, behandelt und aufgepäppelt.
Jetzt zeigt sie sich in ihrer ganzen Schönheit! Tita ist eine wunderbare Hündin:
- sensibel
- ruhig
- anpassungsfähig
- verträglich
- geduldig
Sie lebt im Shelter mit ihrem mittlerweile sehr großen Baby und wartet darauf, dass jemand sie sieht, sich in ihre wunderschönen Augen und in ihr Wesen verliebt und sie in ein liebevolles Zuhause holt.
Tita ist etwa 55 cm groß und wiegt ca. 20 kg. Sie ist bereits kastriert und geimpft und kann sofort ausreisen.
Welche Hunderasse steckt in Tita?
Basierend auf dem cremefarbenen, langen Fell und der Körpergröße von 55 cm könnte Tita zu etwa 50% Golden Retriever sein.
Die leicht spitzere Schnauze und die etwas schlankere Statur deuten auf einen Anteil von ca. 30% Herdenschutzhund (möglicherweise Pyrenäenberghund) hin.
Die restlichen 20% könnten von einem Langhaar-Mischling stammen, was sich in der etwas wilderen Fellstruktur zeigt.
Ihre sensible und ruhige Art passt gut zum Golden Retriever-Anteil, während die Unabhängigkeit (Ausbruch mit Kette) typisch für Herdenschutzhunde ist.
Welches Hundefutter benötigt Tita?
Aufgrund ihrer Größe von 55 cm und einem Gewicht von 20 kg benötigt Tita Futter für mittelgroße Hunde.
Da sie zuvor unterernährt war, sollte das Futter einen hohen Proteingehalt (mind. 26%) aufweisen, um den Muskelaufbau zu unterstützen.
Durch den vermuteten Golden Retriever und Herdenschutzhund Anteil ist eine Futtersorte mit zusätzlichen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren wichtig für ihr langes Fell.
🥩 Empfohlene Trockenfutter-Marken: Royal Canin Medium Adult oder Hills Science Plan Medium Adult
🥗 Ergänzend kann hochwertiges Nassfutter wie Rinti oder Rocco gegeben werden, um die Flüssigkeitsaufnahme zu unterstützen.
🦴 Die tägliche Futtermenge sollte bei etwa 300-350g verteilt auf 2 Mahlzeiten liegen, um ihr gesundes Gewicht zu halten.
Passt Tita zu mir?
Tita eignet sich aufgrund ihrer sensiblen und ruhigen Art besonders gut für ein ausgeglichenes Zuhause, in dem sie zur Ruhe kommen kann.
Mit ihrer anpassungsfähigen Natur kann sie sich gut in bestehende Haushalte einfügen, sollte aber aufgrund ihrer Vorgeschichte zunächst Zeit zum Eingewöhnen bekommen.
Die mittelgroße Hündin (55 cm, 20 kg) ist verträglich mit anderen Hunden, was sie zu einer guten Kandidatin für Mehrhundehaushalte macht.
Aufgrund ihrer Fluchtvergangenheit sollte ihr neues Zuhause einen gut gesicherten Garten haben und die Besitzer sollten bereit sein, geduldig an einer sicheren Bindung zu arbeiten.
Tita braucht Menschen, die ihr mit Einfühlungsvermögen begegnen und ihr die Sicherheit geben, nie wieder weglaufen zu müssen.
Verträgt sich Tita mit Katzen und anderen Haustieren?
Tita zeigt sich im Shelter als sehr verträgliche und geduldige Hündin.
Sie lebt dort friedlich mit ihrem eigenen, mittlerweile erwachsenen Welpen zusammen, was ihre soziale Kompetenz gegenüber anderen Hunden unterstreicht.
Aufgrund ihrer ruhigen und anpassungsfähigen Natur lässt sich vermuten, dass sie nach entsprechender Eingewöhnung und vorsichtiger Anleitung auch mit anderen Haustieren zurechtkommen könnte.
Eine konkrete Aussage über ihre Verträglichkeit mit Katzen kann basierend auf den vorliegenden Informationen nicht getroffen werden, da hierzu keine Erfahrungswerte aus dem Shelter vorliegen.
Wie reagiert Tita mit Kindern?
Tita zeigt sich als sensible und geduldige Hündin, was auf einen sanften Umgang mit Kindern hindeuten kann.
Als ehemalige Mutter, die sich fürsorglich um ihren eigenen Welpen Lizuca kümmerte, bringt sie wichtige Eigenschaften wie Geduld und Fürsorglichkeit mit.
Ihre ruhige und anpassungsfähige Art macht sie zu einer vielversprechenden Begleiterin für Familien.
Da in der Anzeige keine direkten Erfahrungswerte mit Kindern genannt werden, sollten erste Begegnungen dennoch vorsichtig und unter Aufsicht stattfinden.
Ihre verträgliche Natur und ihr ausgeglichenes Wesen sind gute Voraussetzungen für das Zusammenleben mit Kindern.
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.

