Patta sucht ein neues Zuhause

[Hund: Mischling, 1 Jahr]
Kurzinfo
Geboren: 18. Juli 2023
Geschlecht: weiblich
Rasse: Mischling
Schulterhöhe: 48 cm
Kastriert: ja
Gechippt: ja
Mittelmeercheck: noch nicht erfolgt
Krankheiten: keine bekannt
Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: nein
Handicap: keines bekannt
Pflegestelle: 53332 Bornheim
- 08. Februar 2024: Patta stammt ursprünglich von Sardinien, hatte im November 2023 ein Zuhause gefunden und kommt nun leider zurück in die Vermittlung. Patta ist eine agile und dynamische junge Hundedame, die bisher nur wenig Erziehung genossen hat. Was sie in ihrem Zuhause allerdings gelernt hat ist, dass sie bekommt, was sie möchte, wenn sie sich nur vehement genug für sich selbst einsetzt.
- Natürlich wird an diesem Verhalten in ihrer Pflegestelle bereits gearbeitet. Im Prinzip braucht die Kleine einen Neustart bei hundeerfahrenen Menschen, die Lust auf eine vierpfotige Herausforderung haben und die sich nicht ihrem Willen beugen. Mit Konsequenz und klaren Regeln ist das pfiffige Hundemädchen in der Lage, die Anforderungen an ein entspanntes Mensch-Hund-Zusammenleben neu zu erlernen und eine freudebringende Gefährtin zu werden.
- Patta ist sehr anhänglich und kann von Schmuseeinheiten gar nicht genug bekommen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die junge Hündin sich dafür eignet, mit ihren Menschen den Tag überwiegend gemütlich vor sich hin plätschern zu lassen. Patta möchte aktiv sein, verfügt altersentsprechend über recht große Energiereserven und ist richtig clever.
- Dieser süße Kopf braucht also unbedingt Input, muss täglich gefordert und gefördert werden und auch die körperliche Auslastung mit und ohne Artgenossen darf nicht zu kurz kommen. Für die zierliche und wendige Patta wäre z.B. Agility eine hervorragende Beschäftigung. Im aktuellen Trainingsstand ist Patta nicht für Familien mit Kindern oder auch Hundeanfänger geeignet.
- Wer bereit ist, mit dieser Schönheit auch weiterhin zu arbeiten und nicht beim kleinsten Rückschlag aufzugeben, der bekommt mit Patta eine fröhliche, ausgeglichene und zufriedene fellnasige Begleiterin an seine Seite. Auch wenn der Weg dorthin noch ein wenig arbeitsintensiv sein mag… er lohnt sich definitiv! Wo sind also die Menschen, die erfahren genug sind, es mit dem kleinen Energiebündel mit ihrem starkem eigenen Willen aufzunehmen und ihr den richtigen Weg zu zeigen?
- 01. Dezember 2024: Patta sucht immer noch nach -ihrem- souveränen Menschen, der sie mit dem richtigen Maß an Konsequenz, Hundesachverstand und Empathie durchs Leben führen kann. Ihr Mensch sollte bereit sein, die Empfehlungen, die wir aussprechen, besonders in den ersten Wochen ganz konsequent und ausnahmslos umzusetzen und nicht nach wenigen Tagen über Bord zu werfen.
- Patta hat in ihrer Pflegestelle viel dazugelernt, muss aber auch noch einiges lernen. Aber sie stellt ihren Menschen hin und wieder auch immer noch mal gerne auf die Probe. Getreu dem Motto -Meinst du immer noch, was du mal festgelegt hast?- Und dann darf die klare Antwort immer nur eindeutig -Ja- sein.
- Patta hat es nämlich perfekt drauf, lieb zu gucken. Im gleichen Moment könnte sie die Regel aber zum Test auch nochmals in Frage stellen. Patta ist ein tolles, anhängliches Hundemädchen. Sie ist aktiv, verschmust, leicht zu begeistern, gut sozialisiert mit Artgenossen, möchte körperlich gefordert und geistig gefördert werden und möchte ihren Menschen gerne überallhin begleiten dürfen.
- Eine Traumhündin, wenn man immer im Hinterkopf behält, dass bei ihr die Freundschaft aufhört, wenn es ums (Fr-)Essen geht. Sie ist händelbar, aber ihr Mensch sollte bereit sein, einige Grundregeln strikt einzuhalten. Darüber werden Sie selbstverständlich bei einem Kennenlernbesuch aufgeklärt.
- Wegen des Futterneides werden wir Patta auf keinen Fall in einen Kinderhaushalt vermitteln. Kinder sind von Natur aus gedankenloser und vergessen Grundregeln auch gerne mal, wenn es gerade nicht so in ihr Konzept passt und sie sind sich der Tragweite ihres Handelns einfach nicht immer bewusst.
- Das verstehen wir absolut, wir waren schließlich alle irgendwann jünger 🙂 Und das ist auch überhaupt gar nichts Dramatisches, damit wir uns nicht missverstehen, es passt nur leider nicht mit Pattas Naturell zusammen, was diesen einen Punkt betrifft.
- Wenn Sie bereit sind, ein paar wenige Regeln im Umgang mit Patta wirklich konsequent zu beherzigen, dann finden Sie in Patta eine großartige Begleiterin, die Ihnen jeden Tag ein Lachen ins Gesicht zaubern wird. Wenn Sie sich ein neues Familienmitglied wünschen und Ihnen bewusst ist, dass Junghunde neben viel Freude auch viel Arbeit machen und Verantwortung für ein hoffentlich langes Hundeleben bedeuten, dann freuen wir uns über Ihre Nachricht.
- Wir vermitteln bundesweit. Ihr Ansprechpartner für diese Vermittlung: Anita Vohsen Mobil: 0157 30027842 E-Mail: anita.vohsen@protier-ev.de
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.