Nella zerbricht im Canile

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[Hund: Mischlingshund, 1 Jahr]

Nella kam Mitte Januar 2025 in das städtische Canile auf Sizilien, auch sie wurde mit Sicherheit ursprünglich ausgesetzt.

Aktuell teilt sie sich ihren Zwinger mit den Hündinnen Marla und Frida sowie dem Rüden Cameo und ist grundsätzlich mit ihnen gut verträglich.

Nella setzt die Gefangenschaft in einem Zwinger ohne große menschliche Zuwendung sehr zu.

In lauten Stressituationen, die zwangsläufig im Canile entstehen, springt sie ohne Unterlass von einer Zwingerwand zur nächsten.

Es hat uns das Herz gebrochen sie so verzweifelt zu sehen. Man muss sie dann erst einmal fest halten, damit sie sich beruhigen kann.

Daher ist Nella einer der größten Notfälle, diesen Ort verlassen zu müssen.

Eine so tolle Hündin, deren Psyche zerbricht. Für Nella suchen wir aktive Menschen, die schon einen Plan von Hund haben.

Auch wenn sie im Canile den Zwinger mit anderen Hunden teilt, sind wir der Meinung, dass sie diese nicht unbedingt braucht, um glücklich zu sein.

Ein Leben als Einzelhund bei ihrem Menschen mit dem sie viel erleben darf, würde sie sicher sehr glücklich machen.

  • Name: Nella
  • Geschlecht: weiblich
  • Rasse: Mischling
  • Geburtsdatum: 01.10.2023
  • Größe: ca. 50 cm
  • Kastriert: Ja
  • Gechipt, geimpft, entwurmt, kastriert, EU Pass, Ausreise nach den gesetzlichen Tracesbestimmungen
  • Vermittlung: Innerhalb Deutschland
  • Aufenthaltsort: Sizilien
  • Organisation: Leben für Streuner e.V.
  • Email: adoption.italien@gmx.de

Besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage www.leben-fuer-streuner.com. Unter dem Menüpunkt Ihre Hilfe / Adoptionen können sie sich vorab in unseren Adoptionsablauf einlesen.

Dieser beantwortet schon einmal vorab die ersten wichtigsten Fragen zu einer Adoption unserer Schützlinge.

Wichtig!: Bei einer Adoptionsanfrage bitten wir um eine sehr genaue und ausführliche Beschreibung zur aktuellen Lebenssituation.

Nur so können wir uns vorab einen ersten Eindruck machen, ob es sich für den ausgesuchten Hund um ein passendes Zuhause handeln könnte.


Welche Hunderasse steckt in Nella?

Basierend auf Nellas Erscheinungsbild und Größe von 50 cm deutet vieles auf einen hohen Anteil Podenco (etwa 60%) hin. Dies zeigt sich besonders in ihrer schlanken Statur und der charakteristischen hellbraunen Färbung.

Die Form und Haltung der Ohren sowie die etwas kompaktere Kopfform lassen auf eine Beimischung von Deutscher Schäferhund (etwa 40%) schließen.

Da es sich um einen Straßenhund aus Sizilien handelt, ist diese Einschätzung jedoch nur eine Vermutung basierend auf äußeren Merkmalen.

Welches Hundefutter benötigt Nella?

Als junger, aktiver Mischling mit Podenco-Anteil benötigt Nella hochwertiges Futter mit einem erhöhten Proteingehalt von mindestens 26%.

Aufgrund ihres Alters von 1 Jahr und ihrer mittelgroßen Statur (50cm) sollte sie täglich etwa 400g Futter, aufgeteilt auf 2-3 Mahlzeiten erhalten.

Empfohlene Futtersorten für Nella: 🥩 Wolfsblut Wild Pacific (reich an Fisch und Protein) 🥩 Acana Sport & Agility 🥩 Josera Young Star

Da sie unter Stress leidet, können beruhigende Zusätze wie L-Tryptophan hilfreich sein. Diese sind zum Beispiel in Natural Life Calm & Care enthalten.

Als Belohnungen während der Eingewöhnungszeit eignen sich weiche Trainingssnacks wie: 🦴 Fleischstreifen von Trixie 🦴 Rinti Bitties Trainingssnacks 🦴 Meradog Pure Sensitive Goodies

Passt Nella zu mir?

Nella eignet sich besonders für aktive Menschen mit Hundeerfahrung, die ihr die nötige Stabilität und Sicherheit geben können.

Als junger, stressempfindlicher Hund braucht sie ein ruhiges Umfeld mit ausreichend Beschäftigung und körperlicher Auslastung.

Die mittelgroße Hündin kann sowohl als Einzelhund als auch mit anderen Hunden gehalten werden, wobei der Fokus auf einer engen Bindung zu ihren Menschen liegen sollte.

Aufgrund ihrer sensiblen Persönlichkeit benötigt sie Menschen, die ihr mit viel Geduld und Verständnis begegnen und ihr helfen, Vertrauen aufzubauen.

Ein strukturierter Tagesablauf und konsequente Führung werden Nella helfen, ihre stressbedingte Übersprunghandlungen abzulegen und zur Ruhe zu kommen.

Verträgt sich Nella mit Katzen und anderen Haustieren?

Nella teilt sich aktuell ihren Zwinger mit drei anderen Hunden – den Hündinnen Marla und Frida sowie dem Rüden Cameo.

Sie zeigt sich in dieser Konstellation grundsätzlich verträglich mit ihren Artgenossen, wobei die Organisation anmerkt, dass sie als Einzelhund bei ihren Menschen vermutlich am glücklichsten wäre.

Über Nellas Verhalten gegenüber Katzen oder anderen Haustieren liegen keine konkreten Erfahrungswerte aus dem Canile vor.

Bei Interessenten mit vorhandenen Haustieren wäre es daher ratsam, dies in der Adoptionsanfrage explizit zu erwähnen, damit die Organisation dies bei der Vermittlung berücksichtigen kann.

Wie reagiert Nella mit Kindern?

In der Beschreibung von Nella werden keine konkreten Informationen über ihr Verhalten gegenüber Kindern erwähnt.

Da Nella sich aktuell in einer stressigen Situation im Canile befindet und sensibel auf laute Geräusche reagiert, sollte ihr Verhalten gegenüber Kindern erst nach einer Eingewöhnungsphase in ruhiger Umgebung evaluiert werden.

Aufgrund ihrer nervlichen Belastung im Canile und der fehlenden Erfahrungswerte im Umgang mit Kindern, wäre es ratsam, dies vorab mit den Tierschützern vor Ort zu besprechen.

Für eine erfolgreiche Integration in ein neues Zuhause mit Kindern wären erfahrene Hundehalter von Vorteil, wie es auch in der Anzeige gewünscht wird („Menschen, die schon einen Plan von Hund haben“).



Weitere Hunde in Not

Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?

Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.

Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:

Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.

In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.

Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.

Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.

Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.

Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.

Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.

Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.

Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!

Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.

Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.

Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.

Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.

Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.

Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.

Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?

Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.

Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.

Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.

Wie läuft der Adoptionsprozess ab?

Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.

Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:

Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.

Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.

Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.

Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.

Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.

Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.

Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.

Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.

Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.

Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.

Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.

Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.

Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.

Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.

Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.

Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.

In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.

Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.

Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.

Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.

Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.

Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.

Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.

Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.

Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.

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