MARLY möchte ein besseres Leben
[Hund: Kaukase, 4 Jahre] 65cm
MARLY ist ein lieber und freundlicher Rüde, der sich auch mit Artgenossen verträgt. Sein Schicksal ist eher typisch für einen Rückgabehund in Deutschland.
Als Welpe angeschafft, dann entschied sich das Herrchen studieren zu gehen und fort zu ziehen. MARLY blieb bei seinen Eltern, wurde nicht ausgelastet, riss öfter mal aus und lebte zuletzt an der Kette.
Nun wurde MARLY von der Tierschützerin Bea Jagosova in ihr Shelter in Filakovo/Slowakei aufgenommen. Aber was soll nun geschehen?
Dort werden selten Hunde aus dem Tierschutz adoptiert. Und große Hunde, die Arbeit machen, vielleicht, aber nur für ein Leben an der Kette.
Im Shelter ist es laut, überfüllt, eng. Eine adäquate Beschäftigung oder gar Auslastung ist für MARLY dort nicht möglich.
Er braucht dringend Menschen in Deutschland, die einen solchen guten Kumpel gerne an ihrer Seite hätten und dies auch zu schätzen wissen.
Vorerst benötigt MARLY eine Rettungspatenschaft in Höhe von 250,00. Weitere Informationen dazu finden Sie am Ende des Textes oder auf der Homepage des Vereins: https://casa-animale.de/helfen/patenschaften/ (Link bitte kopieren)
Für MARLY suchen wir aktive Menschen, Leute, die sich gerne und regelmäßig in der Natur bewegen. Mit MARLY natürlich.
Eine gute Ausbildung in einer Hundeschule würde MARLY sicher viel Freude bereiten. Schön wäre es auch, wenn seine neuen Menschen einen eingezäunten Garten hätten, den MARLY in seiner Freizeit bewachen könnte.
Möchten Sie diesem prima Hundekumpel ein Zuhause bieten? Dann melden Sie sich bitte schnell bei seiner Vermittlerin Iris Lücke unter 0163 376 94 98 oder per Email an i.luecke(at)casa-animale.de.
Bewerben können Sie sich auch direkt über unsere Selbstauskunft, die Sie hier finden: https://www.casa-animale.de/vermittlung/selbstauskunft/ (Link bitte kopieren)
MARLY ist kastriert, geimpft, entwurmt, gechipt und wird nach positiver Vorkontrolle gegen Schutzgebühr in Höhe von 400 Euro vermittelt.
Ein Snap 4DX Test (Herzwurm, Lyme-Borreliose, Ehrlichiose und Anaplasmose) wird durchgeführt und ist in der Schutzgebühr enthalten. In Zwinger- oder Außenhaltung wird MARLY nicht abgegeben.
Rettungspatenschaft: Mit einer Rettungspatenschaft über 250 EUR werden alle Kosten zur Vorbereitung für die Vermittlung nach Deutschland gedeckt.
- Kosten für die Kastration, Impfungen, Veterinärmedizinische Behandlungen, Chip, EU-Impfpass, Parasiten-Bekämpfung, Transport etc.
Informationen zu Rettungspatenschaften finden Sie auf der Homepage des Vereins: https://casa-animale.de/helfen/patenschaften.
Wir freuen uns über jeden Betrag, der uns z. B. über PayPal an unsere Emailadresse: spenden(at)casa-animale.de erreicht.
(Dabei bitte Geld an Freunde und Familie senden, da uns sonst bei PayPal Gebühren entstehen. Danke.)
Unter diesem Link sind alle möglichen Wege zu sehen, wie uns Ihre Spende erreicht: https://casa-animale.de/helfen/geldspenden/
Sollte unser Schützling diese erste große Hürde überwinden und eine Rettungspatenschaft erhalten, braucht er/sie natürlich auch einen Platz bei Adoptanten, in einer Pflegestelle oder auf unserem Schutzhof, damit das Köfferchen gepackt werden kann und der Transport erfolgt.
Würde ein Hund über eine andere Organisation oder eine Direktvermittlung aus dem Ausland die Patenschaft nicht benötigen, würden wir sie einem anderen Hund übertragen. Wir bitten um eine gesonderte Information, falls dies nicht gewünscht sein sollte.
Welche Hunderasse steckt in Marly?
Laut Anzeige ist Marly ein Kaukase, was sich auch in seinem Erscheinungsbild deutlich zeigt – er scheint ein reinrassiger Kaukasischer Owtscharka zu sein.
Seine Größe von 65cm, der kräftige Körperbau, die charakteristische Kopfform und die helle, beige-graue Färbung sind typische Merkmale dieser Rasse.
Die Schutz- und Wachqualitäten, die in der Anzeige erwähnt werden, sind ebenfalls rassetypisch für den Kaukasischen Owtscharka, der traditionell als Herdenschutzhund gezüchtet wurde.
Aufgrund der eindeutigen körperlichen Merkmale und der Angabe in der Anzeige kann man von einem 100% Kaukasischen Owtscharka ausgehen.
Welches Hundefutter benötigt Marly?
Als ausgewachsener Kaukasischer Owtscharka mit 65cm Schulterhöhe benötigt Marly hochwertiges Futter für große, aktive Hunderassen.
Aufgrund seiner Größe und Rasse sollte die tägliche Futterration auf 2-3 Mahlzeiten verteilt werden, um einer Magendrehung vorzubeugen.
🥩 Das Futter sollte einen hohen Proteingehalt (mind. 26%) und einen moderaten Fettgehalt (12-15%) aufweisen, um seine Muskelmasse zu erhalten.
🦴 Empfohlen werden Produkte speziell für große Rassen wie: – Royal Canin Maxi Adult – Wolfsblut Wide Plain Adult – Josera Large Breed
💧 Bei der Fütterung ist auf ausreichend Wasserversorgung zu achten, besonders bei Trockenfutter.
🥗 Optional kann das Trockenfutter mit gesundem Nassfutter ergänzt werden, wie zum Beispiel: – Rinti Pur – Rocco Classic – Animonda GranCarno
Da Marly aktiv ist und Auslastung benötigt, sollte die Futtermenge dem tatsächlichen Energieverbrauch angepasst werden.
Passt MARLY zu mir?
Als Kaukase braucht MARLY aktive Menschen, die viel Zeit in der Natur verbringen und ihm eine artgerechte Auslastung bieten können.
Ein eingezäunter Garten wäre ideal, da diese Rasse einen natürlichen Wach- und Schutzinstinkt besitzt.
MARLY verträgt sich mit anderen Hunden und eignet sich für Menschen, die bereit sind, mit ihm eine Hundeschule zu besuchen und in seine Ausbildung zu investieren.
Eine Zwinger- oder Außenhaltung kommt für MARLY nicht in Frage – er braucht den engen Kontakt zu seiner Familie und eine liebevolle Integration in den Haushalt.
Aufgrund seiner Größe von 65cm und seinem Bewegungsdrang ist ein Leben in einer kleinen Stadtwohnung nicht geeignet – MARLY braucht Platz und regelmäßige körperliche wie geistige Beschäftigung.
Für Erstbesitzer ist diese anspruchsvolle Rasse eher nicht geeignet – Erfahrung im Umgang mit großen Hunden ist von Vorteil.
Verträgt sich MARLY mit Katzen und anderen Haustieren?
Aus der Beschreibung geht hervor, dass MARLY sich gut mit Artgenossen verträgt.
Über sein Verhalten gegenüber Katzen und anderen Haustieren liegen keine gesicherten Informationen vor, dies müsste im Einzelfall getestet werden.
Als Kaukase hat MARLY einen ausgeprägten Wach- und Schutzinstinkt, was bei der Vergesellschaftung mit anderen Tieren berücksichtigt werden sollte.
Bei Interesse sollte das Thema Verträglichkeit mit vorhandenen Haustieren unbedingt mit der Vermittlerin Iris Lücke besprochen werden.
Wie reagiert MARLY mit Kindern?
In der Anzeige werden keine spezifischen Informationen über MARLYs Verhalten mit Kindern genannt.
Da MARLY als „lieber und freundlicher Rüde“ beschrieben wird, der eine Hundeschule besuchen und aktive Menschen an seiner Seite haben sollte, wäre eine Vorstellung bei der Vermittlerin Iris Lücke ratsam, um seine Eignung für Familien mit Kindern individuell zu prüfen.
Aufgrund seiner Größe von 65cm und seiner bisherigen mangelnden Auslastung sollten potenzielle Adoptiveltern mit Kindern besonders auf eine gute Sozialisierung und Training achten.
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.




