Anastasia – wer sieht mich endlich?

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[Hund: Mischling, 9 Jahre] Anastasia – Freundlichkeit auf vier Beinen

Update September 2023 – Rund siebeneinhalb von ihren acht Jahren auf dieser Erde hat unsere hübsche Anastasia in einem kleinen Betonkäfig verbracht (Stand September 2023). Bis vor etwa zwei Jahren noch zusammen mit ihrer Schwester Genoveffa, dann durfte dieser Glückspilz endlich zu Hundefreunden nach Deutschland ausreisen. Sie verwandelte sich dort in Giny und lässt nun ihre neue Familie an ihrem Glückspilzdasein teilhaben, verstreut gute Laune, Unbeschwertheit und pure Freude.

Aber lesen Sie Genoveffas / Ginys Geschichte doch selber in unserer Rubrik Happy End

Und Anastasia? Der wunderschöne Name, die sanft blickenden Augen, das weiche, weiß-caramel farbene Fell, ein Kopf, der vielleicht auf einen Labrador in der Ahnengalerie hindeuten könnte, haben der Hündin nicht geholfen. Und dabei hat Anastasia ähnlich wie ihre Schwester nicht nur ein hübsches Äußeres, nein, sie hat auch mindestens ebenso viele positive Eigenschaften:

  • Sie ist verspielt
  • hat einen fröhlich-heiteren Charakter
  • versteht sich mit allen Hunden
  • kann sogar schon an der Leine gehen
  • liebt Menschen

Bei Letzteren springt der Funke in der Regel nicht sofort, dafür ist Anastasia doch noch ein bisschen zu schüchtern. Wer könnte es ihr verdenken, hat sie doch praktisch ihr gesamtes Leben eingesperrt und mit nur gerade mal minimalstem Menschen-Kontakt verbracht.

Die mit uns befreundeten Tierschützer durften Anastasia im September 2023 erneut besuchen und berichten, dass es nicht lange dauerte, bis Anastasia aufgetaut sei und den Kontakt zu den ihr fremden Menschen aktiv gesucht habe. Sie durften mit Anastasia auf die Wiese, ein paar kleine Runden drehen, ein Fotoshooting machen und teilen die Meinung mit uns allen von der pro-canalba-Familie: Es ist unverständlich, weshalb die liebe Anastasia bislang immer übersehen wurde und nach so langer Zeit noch immer in ihrem Kerker festsitzt.

Deshalb dieser Aufruf, damit unsere hübsche Weiße endlich den so sehr verdienten Platz in einer dieser weltbesten Familien findet. Nun, so schwierig kann das ja nicht sein. Würde eine achtjährige Schönheit auf vier Pfoten zu Ihnen passen?

Haben Sie Platz und genügend Zeit, um Anastasia ein hundegerechtes Leben zu ermöglichen? Sind Sie geduldig und emphatisch, ohne Erwartungen an eine Hündin, die noch fast nichts kennt und sich in einer ihr komplett fremden Welt – freundliche Menschen, Haus, weiches Körbchen, warmer Ofen, gutes Futter, tägliche Abenteuerspaziergänge, ausgiebig gekrault und liebkost werden etc. – erstmal zurechtfinden müsste?

Haben Sie vielleicht sogar etwas Hundeerfahrung und wissen, was jemand wie Anastasia braucht, um zufrieden und glücklich zu sein? Dann müssen Sie nur noch Anastasias Vermittlerin kontaktieren, und wir stellen schon mal den Sekt kalt. In Anastasias Namen: 1000 Dank!

Besuchen Sie Anastasia auch auf unserer Homepage

Weitere Informationen:

  • Alter: geb. 2015
  • Schulterhöhe: ca. 52 cm
  • Kastriert: ja
  • Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
  • Schutzgebühr: 390 € + 110 € Transportkostenbeteiligung
  • Vermittlung: Bundesweit, A, CH
  • Aufenthaltsort: Italien
  • Organisation: pro-canalba e.V.
  • Ansprechpartner: Simone Leitenbauer
  • eMail: Simone.leitenbauer@pro-canalba.eu
  • Telefon: 0160-1443169




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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?

Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.

Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:

Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.

In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.

Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.

Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.

Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.

Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.

Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.

Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.

Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!

Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.

Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.

Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.

Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.

Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.

Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.

Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?

Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.

Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.

Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.

Wie läuft der Adoptionsprozess ab?

Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.

Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:

Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.

Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.

Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.

Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.

Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.

Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.

Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.

Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.

Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.

Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.

Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.

Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.

Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.

Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.

Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.

Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.

In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.

Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.

Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.

Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.

Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.

Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.

Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.

Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.

Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.

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