PIT
[Hund: Mischling, 3 Jahre]
Pit ist eine arme Socke. Völlig zurückgezogen sitzt er in seinem Zwingerabteil.
Als er ins Tierheim kam, wurde er von einem Zwingergenossen gebissen und er hat immer noch eine leicht sichtbare Narbe davon im Gesicht.
Nun ist er sehr vorsichtig allem Neuen gegenüber und wichtig, dass er nun schnell zu uns kommen kann.
Zu uns Menschen ist er zwar vorsichtig, aber sehr freundlich und ein absoluter Schatz.
Allgemeine Infos
- Rasse: Mischling
- Geb.: ca. 05.01.2022
- Größe: 30 cm
- Geschlecht: Rüde
- Herkunftsland: Portugal
Gesundheit
- Geimpft: ja
- Gechipt: ja
- Kastriert: ja
- Entwurmt: ja
- Mittelmeercheck: wird noch gemacht
Stand
- Bei uns ab/seit: noch offen
- Eintrag vom: 15.06.2025
- Aktualisiert am: 15.06.2025
Pflegestelle
- Pflegestelle: Plagemann, Natalie
- Pflegestellenstandort: 59457 Werl-Hilbeck
Tel: 02922-9109781
E-Mail: natalie@vivalahund.de
Kontakt: Viva la Hund e.V.
Welche Hunderasse steckt in Pit?
Basierend auf der Körpergröße von 30cm und dem charakteristischen Erscheinungsbild schätze ich einen hohen Chihuahua-Anteil von etwa 60%.
Die cremebeige Fellfärbung und die etwas kräftigere Statur deuten auf eine Beimischung von Spitz oder kleinem Terrier (ca. 40%) hin.
Da der Hund aus Portugal stammt, könnte es sich auch um eine Mischung mit lokalen Straßenhundrassen handeln, die ähnliche Merkmale aufweisen.
Die genaue Rassezusammensetzung lässt sich ohne DNA-Test nicht mit Sicherheit bestimmen, aber die kompakte Größe und das spitztypische Erscheinungsbild sind deutlich erkennbar.
Welches Hundefutter benötigt Pit?
Aufgrund seiner kleinen Größe von 30cm benötigt Pit Futter für kleine Hunde (Small Breed).
Da er 3 Jahre alt und kastriert ist, sollte das Futter einen moderaten Energiegehalt haben, um Übergewicht zu vermeiden.
🦴 Empfohlene Portionsgröße: 150-200g pro Tag, aufgeteilt auf 2-3 Mahlzeiten für einen ca. 5-7kg schweren Hund dieser Größe.
🏥 Aufgrund seiner Vorgeschichte im Tierheim und der Verletzung könnte Futter mit Zusätzen für das Immunsystem und Hautgesundheit vorteilhaft sein.
✅ Konkrete Futterempfehlungen: – Royal Canin Mini Adult – Hills Science Plan Small & Mini Adult – Josera Mini Deluxe
🥫 Als Ergänzung eignet sich hochwertiges Nassfutter wie Rinti Mini oder Animonda Integra Protect in kleinen Portionen.
Eine schrittweise Futterumstellung beim Einzug ist wichtig, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
Passt Pit zu mir?
Pit ist ein kleiner (30cm) und junger Mischling, der aufgrund seiner Vorgeschichte ein ruhiges und geduldiges Zuhause benötigt.
Als eher vorsichtiger Hund braucht er Menschen, die ihm Zeit zur Eingewöhnung geben und sensibel mit seiner zurückhaltenden Art umgehen können.
Sein neues Zuhause sollte ihm einen sicheren Rückzugsort bieten und seine künftigen Besitzer sollten Erfahrung im Umgang mit ängstlichen Hunden haben.
Trotz seiner anfänglichen Zurückhaltung zeigt er sich Menschen gegenüber sehr freundlich, weshalb er das Potenzial hat, ein treuer und liebevoller Begleiter zu werden.
Für Pit wäre ein ruhiger Haushalt ohne zu viel Trubel ideal, wo er in seinem eigenen Tempo Vertrauen aufbauen und seine Persönlichkeit entfalten kann.
Verträgt sich Pit mit Katzen und anderen Haustieren?
Da Pit aufgrund einer negativen Erfahrung mit einem Zwingergenossen sehr vorsichtig gegenüber anderen Tieren ist, muss die Verträglichkeit mit Katzen und anderen Haustieren erst behutsam getestet werden.
Seine zurückhaltende Art und die traumatische Erfahrung durch den Zwingerbiss erfordern eine langsame und kontrollierte Eingewöhnung mit eventuell vorhandenen Haustieren im neuen Zuhause.
Interessenten mit anderen Haustieren sollten dies unbedingt bei der Kontaktaufnahme mit der Pflegestelle besprechen, um eine sichere Integration gewährleisten zu können.
Wie reagiert Pit mit Kindern?
Aufgrund seiner zurückhaltenden und vorsichtigen Art nach negativen Erfahrungen sollte Pit zunächst in einem ruhigen Umfeld ohne Kinder untergebracht werden.
Da er sich Menschen gegenüber zwar freundlich, aber sehr vorsichtig verhält und erst Vertrauen aufbauen muss, wäre ein Haushalt mit kleinen Kindern aktuell nicht geeignet.
Seine traumatische Erfahrung durch den Zwingerbiss macht es erforderlich, dass er in einer stressfreien Umgebung langsam neue Vertrauenserfahrungen sammeln kann.
Eine spätere Zusammenführung mit älteren, ruhigen Kindern wäre nach erfolgreicher Eingewöhnung und entsprechender Verhaltensbeurteilung zu prüfen.
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Wie kann ich einen Hund aus dem Tierheim adoptieren?
Bevor du einen Hund aus dem Tierheim adoptieren kannst, gibt es ein paar grundlegende Dinge, die du wissen solltest.
Tierheime haben bestimmte Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass der Hund in ein stabiles und liebevolles Zuhause kommt. Hier sind einige der typischen Punkte, auf die du achten solltest:
Wohnsituation: Die meisten Tierheime fragen zunächst nach deiner Wohnsituation. Hast du eine Mietwohnung, brauchst du eventuell die Erlaubnis des Vermieters, dass ein Hund bei dir leben darf.
In einem Haus mit Garten hast du vielleicht schon einen kleinen Vorteil, aber auch da wird geschaut, ob der Zaun sicher ist und genügend Platz vorhanden ist.
Zeit und Engagement: Ein Hund bedeutet Verantwortung und vor allem Zeit.
Das Tierheim möchte sicherstellen, dass du genug davon hast, um dich ausreichend um deinen neuen Begleiter zu kümmern. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge, Fütterungen und natürlich auch Kuschelzeiten.
Es ist wichtig, dass du überlegst, ob du diese Zeit in deinen Alltag integrieren kannst.
Finanzielle Stabilität: Hunde können teuer sein, nicht nur durch Futter, sondern auch durch Tierarztkosten und Zubehör.
Viele Tierheime fragen daher nach deiner finanziellen Situation, um sicherzugehen, dass du auch im Falle von Krankheiten oder anderen unerwarteten Ausgaben für deinen Hund sorgen kannst.
Erfahrung mit Hunden: Manche Tierheime bevorzugen es, Hunde an Menschen mit Hundeerfahrung zu vermitteln – besonders, wenn der Hund aus einer schwierigen Vergangenheit kommt oder bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die ein erfahrener Halter besser managen kann.
Falls du noch keine Erfahrung hast, ist das kein Problem!
Viele Tierheime bieten Beratung oder sogar Hundetrainings an, um dir zu helfen, eine gute Beziehung zu deinem neuen Freund aufzubauen.
Vorkontrolle: Vor der Adoption führt das Tierheim häufig eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, dein Zuhause auf den Kopf zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren Umgebung leben wird.
Oft geben die Tierheimmitarbeiter auch Tipps, wie du dein Zuhause noch besser auf das neue Familienmitglied vorbereiten kannst.
Nachkontrolle: Nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim nochmal bei dir vorbeischaut.
Auch das dient dem Wohl des Tieres – man möchte sicherstellen, dass sich der Hund gut eingelebt hat und es keine Probleme gibt.
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Tierheime erheben in der Regel eine Adoptionsgebühr, die oft zwischen 100 und 400 Euro liegt – je nach Alter und Gesundheitszustand des Hundes.
Diese Gebühr hilft dem Tierheim, einen Teil der entstandenen Kosten für Futter, tierärztliche Versorgung und Unterbringung zu decken.
Im Gegenzug bekommst du einen Hund, der in der Regel bereits geimpft, gechippt und oft auch kastriert ist.
Wie läuft der Adoptionsprozess ab?
Der Prozess der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim ist in der Regel gut strukturiert und darauf ausgelegt, dass sowohl du als auch der Hund die bestmögliche Chance auf ein harmonisches Zusammenleben habt.
Hier erfährst du, wie der Ablauf typischerweise aussieht:
Erstkontakt und Beratung: Der erste Schritt führt dich oft auf die Website des Tierheims oder direkt in die Einrichtung.
Viele Tierheime haben online Profile der Hunde, wo du erste Informationen über Alter, Rasse und Charaktereigenschaften findest.
Danach kannst du mit dem Tierheim Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch führen, um abzuklären, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Dabei steht dir das Tierheimteam mit Rat und Tat zur Seite, damit du die beste Entscheidung treffen kannst.
Kennenlernen: Hast du einen Hund ins Auge gefasst, folgt das persönliche Kennenlernen.
Je nach Tierheim kann das mehrmals stattfinden, damit ihr euch in Ruhe aneinander gewöhnen könnt. Oft werden die Hunde zunächst in einem neutralen Raum oder draußen im Auslauf vorgestellt.
Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und aufmerksam beobachtest, wie der Hund auf dich reagiert – und natürlich, wie du dich mit ihm fühlst.
Gassigehen: Viele Tierheime bieten dir an, den Hund erstmal auszuführen, um eine bessere Verbindung aufzubauen. Hier kannst du sehen, wie sich der Hund außerhalb des Tierheims verhält, wie er an der Leine läuft und ob ihr als Team harmoniert.
Einige Tierheime machen das sogar zur Pflicht, bevor du eine finale Entscheidung treffen kannst.
Vermittlungsgespräch: Wenn du und der Hund gut zueinander passt, kommt es zu einem detaillierten Vermittlungsgespräch.
Hier wird sichergestellt, dass du gut vorbereitet bist und alle notwendigen Infos hast – vom Futter über den Tierarzt bis hin zu möglichen Verhaltensbesonderheiten des Hundes.
Es ist auch der Moment, in dem du all deine Fragen stellen kannst, um sicherzugehen, dass du dich der Verantwortung bewusst bist.
Vorkontrolle: Bevor der Hund bei dir einzieht, führen manche Tierheime eine Vorkontrolle bei dir zuhause durch.
Dabei geht es nicht darum, ob deine Einrichtung dem neuesten Design entspricht, sondern darum, sicherzustellen, dass der Hund in einer sicheren und passenden Umgebung landet.
Das Team kann dir dabei auch Tipps geben, wie du dein Zuhause hundegerecht gestalten kannst.
Adoptionsvertrag und Gebühr: Wenn alles passt, wird der Adoptionsvertrag unterschrieben, und die Adoptionsgebühr bezahlt.
In diesem Vertrag werden unter anderem die Bedingungen der Adoption festgehalten, zum Beispiel, dass du den Hund nicht ohne Rücksprache weitervermitteln darfst.
Der Vertrag dient als Absicherung für beide Seiten.
Einzug des Hundes: Nun kommt der spannende Moment – dein neuer Begleiter zieht bei dir ein! Achte darauf, dass der Tag ruhig verläuft und du dem Hund die Zeit gibst, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen und einzugewöhnen.
Sei geduldig, denn die Umstellung vom Tierheim zu einem Zuhause kann für den Hund erstmal stressig sein.
Nachkontrolle: Einige Wochen nach der Adoption kann es sein, dass das Tierheim eine Nachkontrolle durchführt. Sie wollen sich vergewissern, dass sich der Hund gut eingelebt hat und ihr beide glücklich seid.
Auch hier steht das Tierheim oft weiter beratend zur Seite, falls noch Fragen oder Probleme auftauchen.
Die Adoption eines Hundes ist eine großartige und erfüllende Erfahrung.
Der gesamte Ablauf mag zunächst etwas aufwendig erscheinen, aber das Tierheim tut dies, um sicherzustellen, dass Hund und Halter perfekt zueinander passen.
Schließlich soll dein neues Familienmitglied für immer bei dir bleiben.




